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28.10.2013 | 15:50

Baubeginn für Brücke über die B 20 in St. Pölten

Pröll: „Wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und gleichzeitig Lebensqualität der Menschen erhöhen"

Spatenstich für Brücke über die B 20 in St. Pölten: Mag. Erich Pirkl, Geschäftsführer ÖBB-Immobilienmanagement, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (v.l.n.r.)
Spatenstich für Brücke über die B 20 in St. Pölten: Mag. Erich Pirkl, Geschäftsführer ÖBB-Immobilienmanagement, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Mit einem Spatenstich im Betriebsgebiet Wörth in St. Georgen bei St. Pölten startete heute Montag die Errichtung einer 220 Meter langen Straßenbrücke über die B 20 und die Leobersdorfer Bahn nördlich der Karl Kraus-Straße. Die Finanzierung dieses neun Millionen Euro teuren Projekts erfolgt zu je einem Drittel durch das Land Niederösterreich, die Stadt St. Pölten und die ÖBB. Die Verkehrsfreigabe der Brücke ist für Ende 2014 geplant. Die Errichtung der Brücke hat sich als die einzig mögliche verkehrstechnische Lösung herausgestellt, um die großen Gewerbe- und Industrieflächen östlich der Leobersdorfer Bahn an die B 20 und später an die am westlichen Rand des Stadtgebiets geplante S 34 anzuschließen.

„Es ist für das Bundesland Niederösterreich sehr wichtig, dass sich die Landeshauptstadt gut entwickeln kann. Von Seiten des Landes sind bisher drei Milliarden Euro in St. Pölten investiert worden, und dieses Brückenobjekt ist der Beginn einer 140-Millionen-Investition in Zusammenhang mit der S 34", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Wir arbeiten als Bundesland Niederösterreich eng mit der Stadt zusammen und wir haben es dadurch in der Vergangenheit geschafft, ein Ansehen zu erreichen, die Landeshauptstadt hat sich gut entwickelt und sie ist weit über die Grenzen unseres Landes hinaus anerkannt", so Pröll. Jetzt gehe es darum, auch die weitere wirtschaftliche Perspektive zu öffnen, denn gerade der Zentralraum sei wesentlich für Niederösterreich. „Durch diese Brücke wird in Zukunft viel Schwerverkehr aus den Siedlungen heraus kommen. Es geht darum, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen, aber gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen", betonte der Landeshauptmann.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler freute sich, dass nun der Startschuss für die Errichtung der Brücke erfolgte. „Die Landeshauptstadt St. Pölten verfügt über viel Fläche und ist größer als die Stadt Linz und die Stadt Salzburg. Der Ausbau der Infrastruktur ist aber auch mit vielen Herausforderungen verbunden."  

Durch dieses Projekt können die Flächen östlich der B 20 Mariazeller Straße mit Gleisen an die Leobersdorfer Bahn angeschlossen werden, sodass sich hier die Chance bietet, einen Güterverkehrsverbund von Straße und Schiene herzustellen. Die Brücke ist somit Teil eines komplexen Aufschließungsprojekts, um große Flächen für anstehende und künftige Betriebsansiedlungen zu aktivieren.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Straße, Bürgerinformation, Gerhard Fichtinger, Telefon 02742/9005-60141.

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