09.10.2013 | 13:52

Neues Förderprogramm mit Schwerpunkt Ökoinnovationen

Bohuslav und Pernkopf: „Fördertopf wurde auf 300.000 Euro erhöht"

Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten neues Förderprogramm mit Schwerpunkt Ökoinnovationen.
Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten neues Förderprogramm mit Schwerpunkt Ökoinnovationen.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Bereits zum zweiten Mal startet das Land Niederösterreich eine spezielle Förderaktion unter dem Titel „Nachhaltigkeit als unternehmerischer Erfolgsfaktor". Bis 31. Oktober sind interessierte Unternehmen eingeladen, geplante Nachhaltigkeitsprojekte mit dem Schwerpunkt Ökoinnovationen einzureichen. Gesucht werden Unternehmen, die mit ihrem Kerngeschäft einen ökologisch, sozial und wirtschaftlich vorbildhaften Weg einschlagen möchten.

„Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen in den Mittelpunkt zu stellen. Eingereicht werden können Konzepte für Projekte, die nachweislich nachhaltiger sind als die bisherigen Angebote des Unternehmens", so Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. In die Hand genommen werden dafür heuer insgesamt 300.000 Euro, 200.000 Euro kommen davon aus dem Wirtschaftsressort. Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf unterstützt die Aktion mit 100.000 Euro aus seinem Ressort: „Mit dieser Förderung wollen wir innovative Projekte unterstützen, die zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze, sondern Partner sind." Dass erneuerbare Energien, Effizienz und Umweltschutz Themen sind, die Arbeitsplätze schaffen, zeigten die über 30.000 Green Jobs in Niederösterreich, so Pernkopf.

Schwerpunkt des heurigen Calls liegt auf Ökoinnovationen, vor allem auf der Verringerung der Ressourcenintensität, etwa durch eine bessere Materialausnutzung,

die Verwendung wenig ressourcenintensiver Materialien oder die Bereitstellung qualitätsgesicherter Rohstoffe aus Abfällen, Reststoffen oder Altstoffen. „Dazu zählt etwa die gezielte Nutzung von Partnern und Lieferanten in der Wertschöpfungskette", so Bohuslav. Dadurch würden Wege kürzer und letztlich Energie eingespart werden.

Neu am diesjährigen Förderprogramm ist außerdem, dass erstmals auch Großunternehmen ihre Konzepte einreichen können.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, www.noel.gv.at/Wirtschaft-Arbeit/Wirtschaft-Tourismus-Technologie.

 

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