23.09.2013 | 11:46

Gedankenaustausch mit Selbstvertretern von Behindertenorganisationen

LR Schwarz: Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention und bevorstehende Nationalratswahlen waren Themen

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz im Gespräch mit Selbstvertretern von Behindertenorganisationen.
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz im Gespräch mit Selbstvertretern von Behindertenorganisationen.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Bereits zum dritten Mal lud Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter der Behindertenorganisationen zum Gedankenaustausch ein. Menschen mit Behinderungen brachten dabei Themen zur Sprache, die sie zurzeit bewegen. Themen waren unter anderem die Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention in Niederösterreich, ein Anerkennungsbeitrag und mehr Informationen in leichter Sprache.

Landesrätin Schwarz erklärte zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention, dass in Niederösterreich ein eigener Monitoringausschuss eingesetzt wurde. Dieser soll darüber wachen, dass in Zukunft die Rechte und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen eingehalten werden. Vorsitzende dieses Ausschusses ist die NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte Dr. Christine Rosenbach. Beim Thema Informationen in leichter Sprache kam das Gespräch auch auf die kommende Nationalratswahl am 29. September. Schwarz verwies darauf, dass unter http://www.rechtleicht.at/ alle Parteiprogramme in leichter Sprache nachzulesen sind. Schwarz: „Diese Homepage ist beispielgebend, wie wir Menschen mit Behinderungen teilhaben lassen können am politischen und gesellschaftspolitischen Geschehen. Wir machen uns dafür stark, dass möglichst viele Informationen in leichter Sprache zur Verfügung gestellt werden."

Bereits bei ihrem Amtsantritt vor rund zwei Jahren führte Landesrätin Barbara Schwarz als Beitrag zur Inklusion eine regelmäßige Gesprächsrunde mit Selbstvertreterinnen der Behindertenorganisationen ein: „Dies ist eine ganz wesentliche Maßnahme auf unserem Weg zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention. Denn wir möchten die Probleme, Ängste und Wünsche von den Betroffenen selbst aufnehmen. Die Politik hat dann die Aufgabe, ordentliche Rahmenbedingungen vorzugeben, unter denen die notwendige Hilfe geleistet werden kann. Nur so kommen wir einer inkludierten Lebensform tatsächlich Schritt für Schritt nahe."

In Niederösterreich werden derzeit rund 4.800 Personen mit besonderen Bedürfnissen in insgesamt 121 Tagesstätten betreut. Darüber hinaus sind 2.900 Personen in mehr als 150 Wohngruppen und Wohnhäusern in Betreuung. Rund 2.000 Menschen mit Behinderungen haben einen geschützten Arbeitsplatz. Ein Ausbauplan regelt, dass jedes Jahr 90 neue Wohnplätze und 65 Tagesbetreuungsplätze geschaffen werden.

Weitere Informationen: Büro LR Schwarz, Marion Gabler-Söllner, Telefon 02742/9005-12655, e-mail marion.gabler-soellner@noel.gv.at.

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