23.07.2013 | 14:57

Ecoplus-Projekt hilft beim Energiesparen

Verbesserung von Produktivität und Wertschöpfungskette

Metallverarbeitende Betriebe könnten in der Produktion erhebliche Kosten sparen, wenn sie ihren Ressourcenverbrauch optimieren. Bei der Metallverarbeitung geht rund ein Drittel der Energie in nicht-produktiven Prozessen verloren. Das EU-Projekt „eco2-cut" unter der Leitung des Mechatronik-Clusters der Wirtschaftsagentur ecoplus will deshalb den Metallverarbeitern aufzeigen, welche Einsparungspotenziale sie mittels Prozessoptimierung nützen können. 33 Projektpartner aus Österreich, Deutschland und Belgien haben zwei Jahre lang am Projekt „eco2-cut" mitgearbeitet und gemeinsam nach praxisnahen Lösungen gesucht.

Dabei liegt der Projektschwerpunkt auf der energetischen Optimierung von Wertschöpfungsprozessen in Klein- und Mittelunternehmen. Oft sind es nur kleine Änderungen im Produktionsprozess, mit denen man viel einsparen kann. Werkzeugmaschinen beispielsweise benötigen schon im Leerlauf 80 Prozent des verbrauchten Stromes. Wird das Werkstück bearbeitet, kommen nur noch weitere 20 Prozent dazu. Hier stellt sich zum Beispiel die Aufgabe, den CNC-Code für Werkzeugmaschinen so zu verändern, dass nicht nur Energie, sondern auch Bearbeitungszeit eingespart wird. Wenn man den Produktionsablauf ein wenig ändert, muss man die Werkzeuge weniger oft wechseln, sodass der Zeit- und Kostenaufwand verringert wird.

Das Nachfolgeprojekt heißt „eco2production" und startet jetzt für die nächsten zwei Jahre. Hier will man per Monitoring, Benchmark, Simulation und Energiemanagementsystem die Methoden zur Verbesserung der Energieeffizienz so weiter entwickeln, dass die Produktivität nicht nur der Maschinen, sondern darüber hinaus der gesamten Wertschöpfungskette gesteigert wird.

Nähere Informationen unter http://www.eco2production.com/.

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