19.07.2013 | 10:03

70 Meter hoher Fabrikschlot in Neubruck soll erhalten werden

Wahrzeichen wird bis zur NÖ Landesausstellung 2015 saniert

Am Töpper-Areal in Neubruck, neben Laubenbachmühle und Wienerbruck, einer der drei Standorte der nächsten NÖ Landesausstellung, soll der knapp 70 Meter hohe Schlot der alten Papierfabrik bis 2015 stabilisiert und saniert werden. Das Wahrzeichen von Neubruck stammt zwar nicht aus der Zeit von Gründer Andreas Töpper, ist aber ein markantes und von weitem sichtbares Zeichen des Ortes in der Gemeinde Scheibbs und soll daher als Landmark erhalten bleiben.

Aus diesem Grund wurde der Fabrikschlot kürzlich von einem „Hexacopter", einer mit einer hochwertigen Kamera ausgestatteten Drohne von Helicam Austria, genau unter die Lupe genommen. Die dabei gewonnenen Daten und Fotos sollen wertvolle Aufschlüsse für die statische Befundung des zum alten Heizwerk der Papierfabrik gehörenden Monuments liefern, nachdem im Lauf der Zeit durch Feuchtigkeit große Risse entstanden sind.

Bei der Befundung des Schlots wird aber nicht nur überprüft, wie die aktuelle Rissbildung unterbunden werden kann, die Experten erheben auch, ob eine Nutzung für den Klettersport möglich ist. Auch ein Beleuchtungskonzept ist in Absprache mit den Behörden in Arbeit. Die Sanierung selbst soll dann durch den Einsatz von Industriekletterern erneut spektakulär erfolgen.

Nähere Informationen beim Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unter 07443/866 00, e-mail service@eisenstrasse.info und http://www.eisenstrasse.info/. Das vom „Hexacopter" angefertigte Video mit spektakulären Blicken von oben auf das Areal in Neubruck gibt es unter http://www.neubruck.at/.

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