27.06.2013 | 11:07

Positive Zwischenbilanz zum Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB

Wilfing: Zusätzliche Angebote, höhere Pünktlichkeit und mehr Fahrgäste

Informierten zum Verkehrsdienstevertrag: ÖBB-Vorstand Birgit Wagner und Landesrat Mag. Karl Wilfing (v.l.n.r.)
Informierten zum Verkehrsdienstevertrag: ÖBB-Vorstand Birgit Wagner und Landesrat Mag. Karl Wilfing (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Vor rund einem Jahr wurde zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB ein neuer Verkehrsdienstevertrag mit fixen Qualitätsstandards abgeschlossen. Neben der Absicherung des bestehenden Nahverkehrsangebots brachte der Vertrag auch eine deutliche Angebotsausweitung. Heute, Donnerstag, 27. Juni, zogen bei einem Pressegespräch in St. Pölten Landesrat Mag. Karl Wilfing und ÖBB-Vorstand Birgit Wagner eine positive Zwischenbilanz.

„Mit dem Verkehrsdienstevertrag haben wir das Angebot bis zum Jahr 2019 gesichert und zusätzliche Züge für Pendler bestellt. Das Auftragsvolumen umfasst jährlich rund 1,9 Millionen Zugkilometer im Wert von 29 Millionen Euro", so Wilfing. Vor allem das Angebot für Pendler von und nach Wien werde damit verdichtet. Besonders wichtig sei dabei für das Bundesland Niederösterreich, dass „maßgebliche Qualitätsziele wie Sauberkeit und Pünktlichkeit erreicht werden", meinte der Landesrat. Die Zielerreichung werde regelmäßig durch stichprobenartige Qualitätsprüfungen sowie die Befragung von Fahrgästen erhoben. „Von den Kunden wird die Pünktlichkeit mit der Note 1,6 bewertet, die Sauberkeit im Zug bekommt die Note „Gut" und die Sicherheit im Zug liegt bei 1,9. Verbesserungspotenzial gibt es bei der Information im Störungsfall", führte Wilfing weiter aus.

Darüber hinaus sind die neu etablierten Taktknoten in St. Pölten und Amstetten eine wesentliche Angebotsverbesserung. „Wer heute am Taktknoten umsteigt, der hat innerhalb von Minuten seinen Anschlusszug. So gibt es in St. Pölten optimale Verbindungen nach Wien und Linz sowie Anschlüsse nach Pöchlarn, Traisen, Tulln und Krems", sagte Wilfing. In Amstetten gebe es eine stündliche Anbindung der Rudolfsbahn Richtung Waidhofen an der Ybbs sowie Verbindungen nach St. Valentin bzw. St. Pölten und einen Regionalzug-Stundentakt von und nach Blindenmarkt, betonte der Landesrat. 

Birgit Wagner, Mitglied des Vorstandes der ÖBB-Personenverkehr AG, strich die gute Partnerschaft mit dem Bundesland Niederösterreich hervor: „Der Verkehrsdienstevertrag garantiert unseren Fahrgästen ein stabiles, öffentliches Verkehrsangebot. Unsere Kunden profitieren von mehr Angebot und hoher Qualität. Allein von 2011 auf 2012 sind die Fahrgastzahlen in der Ostregion um 10 Prozent gestiegen." Zwischen Unter Purkersdorf und Rekawinkel würden als Verlängerung der S 15 von Wien Hütteldorf nach Unter Purkersdorf 20 zusätzliche Züge fahren. Auf der Südachse seien mehr Züge zwischen Deutschkreutz und Wiener Neustadt unterwegs, so Wagner.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at, bzw. ÖBB-Holding, DI Christopher Seif, Telefon 02742/93000-3527, e-mail christopher.seif@oebb.at.

 

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