14.06.2013 | 15:21

Besonderes Exponat für große Schallaburg-Ausstellung „Jubel & Elend" übergeben

Sammelaktion läuft noch bis 28. Juni

Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner (Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung), Hannes Thanheiser, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner (Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung), Hannes Thanheiser, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Der 88-jährige Schauspieler Hannes Thanheiser hat heute an Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit einer Wiener Knopfharmonika das erste Exponat für die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg. 1918-1914" übergeben. Die Ausstellung wird vom 29. März bis 9. November 2014 auf der Schallaburg zu sehen sein. Im Auftrag der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich führt das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung noch bis 28. Juni 2013 eine Sammelaktion durch.

„Es ist eine berührende Geschichte, die hinter diesem Objekt steht", berichtet Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Der Großonkel von Hannes Thanheiser hat diese Knopfharmonika an der Ostfront mitgehabt. Sie kam unversehrt wieder zurück, aber eine Schussverletzung des Großonkels am rechten Arm hinderte ihn fortan am Spielen. Hannes Thanheiser hat das erste Akkordeonmuseum Österreichs in Melk aufgebaut und leitet es bis heute. Es ist für uns besonders bereichernd, dass er uns dieses Exponat, zu dem er ja einen ganz besonders persönlichen Bezug hat, für die Ausstellung auf der Schallaburg zur Verfügung stellt", so der Landeshauptmann.

 „Mittlerweile sind es rund 3.500 Objekte, die uns im Rahmen der Sammelaktion angeboten wurden", freut sich Univ.Prof. Dr. Stefan Karner, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, der ebenfalls zur Exponatübergabe angereist war. „Es ist ein unheimlich wertvoller Beitrag für ‚Jubel & Elend‘, denn wir wollen ja individuelle Schicksale und Lebenswelten im Rahmen der Ausstellung beleuchten. Und jedes dieser Exponate erzählt eine faszinierende Geschichte. Ich danke Herrn Thanheiser für dieses tolle Exponat und freue mich auf weitere Vorschläge für Objekte, die vom Team des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung sachkundig entgegengenommen werden", so Karner.

Noch bis 28. Juni 2013 können sich potenzielle LeihgeberInnen unter der österreichweit kostenfreien Telefonnummer 0800 88 66 1914 (Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr), per e-mail unter sammelaktion@schallaburg.at, per Fax unter 01/524 02 15 oder postalisch beim Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Außenstelle Raabs an der Thaya, Oberndorf bei Raabs 7, 3820 Raabs an der Thaya, melden. Nach einem Auswahlverfahren werden ausgesuchte Objekte einen wichtigen Bestandteil der Schallaburg-Ausstellung 2014 bilden und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Details zur Sammelaktion finden Sie auf der eigens eingerichteten Website http://www.jubelundelend.at/.

Nähere Informationen: Mag. phil. Florian Müller, Pressesprecher Schallaburg & Niederösterreichische Landesausstellungen, Telefon 0664/604 99-652, e-mail florian.mueller@schallaburg.at.

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
Mag. Christian Salzmann Tel: 0 27 42/90 05 - 12 17 2
Fax: 0 27 42/90 05-13 55 0
E-Mail: presse@noel.gv.at
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung
noe_image