05.06.2013 | 09:46

Barockfestival St. Pölten heuer unter dem Motto „Wahnsinn"

Auftakt mit Musik aus dem italienischen Frühbarock am 8. Juni

Unter dem Motto „Wahnsinn" steht heuer das Barockfestival St. Pölten, das von 8. bis 22. Juni in insgesamt neun Veranstaltungen an verschiedenen, meist barocken Schauplätzen der Landeshauptstadt ausloten will, wie Verrücktheit, Besessenheit, Liebestollheit, Amok u. a. seinerzeit künstlerisch ihren Niederschlag fanden.

Zur Eröffnung des Festivals präsentieren das Ensemble La Fenice unter Jean Tubéry und der belgischen Tenor Jan van Elsacker am Samstag, 8. Juni, ab 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge Musik aus dem italienischen Frühbarock. Hier sind auch am Donnerstag, 13. Juni, Vater, Mutter und Sohn Dunford zu Gast, die ab 19.30 Uhr unbekannte Werke von Marin Marais spielen. Am Freitag, 14. Juni, entwirft das Ensemble Klingekunst ab 19.30 Uhr im Sommerrefektorium unter dem Titel „... denn du weißt die Stunde nicht!" eine barocke Kriminalgeschichte.

„Telemann und die Windmühlen" nennt sich ein Konzert des Concilium Musicum Wien, bei dem am Samstag, 15 Juni, ab 19.30 Uhr Suiten von Georg Philipp Telemann zur Aufführung gelangen. Am Donnerstag, 20. Juni, zelebrieren der Jongleur Vincent de Lavenère und der Lautenist Eric Bellocq ab 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge „Le chant des balles". Beim Abschlusskonzert „Inspiration baroque" am Samstag, 22. Juni, lassen dann der Jazz-Klarinettist Louis Sclavis und das Barockensemble Amarillis ab 19.30 Uhr in der Franziskanerkirche die Klangwelten von Barock und Jazz aufeinanderprallen.

Zudem wartet am Sonntag, 9. Juni, ab 10 Uhr im Cinema Paradiso ein Barock-Brunch inklusive Frühstück, Konzert und Film. Michael Radulescu lässt am Samstag, 15. Juni, ab 12 Uhr in der Domkirche „Bach zu Mittag" erklingen. Am Sonntag, 16. Juni, wird es ab 19.30 Uhr im Dom noch ein Konzert des Domchors und -orchesters mit Werken von Georg Friedrich Händel geben.

Nähere Informationen und Karten beim Magistrat St. Pölten unter 02742/333-2601 bzw. -2602, e-mail office@barockfestival.at und http://www.barockfestival.at/.

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