15.05.2013 | 09:36

Sammelaktion für Schallaburg-Schau „Jubel & Elend" 2014

Bis 28. Juni werden Dokumente und Exponate zum Ersten Weltkrieg gesucht

Das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Außenstelle Raabs) koordiniert im Auftrag der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung eine groß angelegte Sammelaktion zu der Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914 - 1918", die nächstes Jahr zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren auf der Schallaburg zu sehen sein wird. Das wurde gestern, Dienstag, 14. Mai, im Zuge einer Pressekonferenz in St. Pölten bekanntgegeben.

„Das Land Niederösterreich nimmt seine historische Verantwortung wahr und setzt im Jahr 2014 eine Reihe von Aktivitäten in Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs", erklärt dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Die Schallaburg fungiert dabei als Drehscheibe nationaler und internationaler Forschungs-, Vermittlungs- und Publikationsprojekte rund um den Großen Krieg. Für das Herzstück dieser Aktivitäten, die Ausstellung auf der Schallaburg, laden wir nun die Bevölkerung ein, die Geschichten und Schicksale ihrer Familien aktiv einzubringen. Genauso wie die Ausstellung soll auch die Sammelaktion weit über Niederösterreich hinaus ihre Kreise ziehen", so Pröll.

Im Zuge der Sammelaktion, die ganz Österreich sowie die angrenzenden Regionen in Tschechien und der Slowakei (den ehemals böhmisch-mährischen Ländern) bzw. Italien einbindet, ist die Bevölkerung aufgerufen, Dachböden, Schränke, Kisten und Schuhkartons zu durchforsten und sämtliche Dokumente und Gegenstände aus dem Alltagsleben der Soldaten und der Zivilbevölkerung aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 als Leihgabe für die Dauer der Schallaburg-Ausstellung (29. März bis 9. November 2014) zur Verfügung zu stellen.

Bis 28. Juni 2013 können sich potentielle Leihgeber unter der österreichweit kostenfreien Telefonnummer 0800/88 66 19 14 (Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr, ausgenommen Feiertage), per e-mail unter sammelaktion@schallaburg.at, per Fax unter 01/524 02 15 oder postalisch beim Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Außenstelle Raabs an der Thaya, Oberndorf bei Raabs 7, 3820 Raabs an der Thaya, melden. Nach einem Auswahlverfahren werden die ausgesuchte Objekte im Zuge der Schallaburg-Ausstellung 2014 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, zudem werden die Leihgaben in Zusammenarbeit mit Schulen und kulturellen Initiativen inventarisiert und dokumentiert.

Nähere Informationen unter 02742/90 80 46-652, Mag. Florian Müller, e-mail florian.mueller@schallaburg.at und http://www.jubelundelend.at/.

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