22.04.2013 | 08:50

NÖ Landesausstellung 2013 zeigt Geschichte von „Brot und Wein"

LH Pröll: „Wollen 8000 Jahre interessante Kulturgeschichte erlebbar machen"

In wenigen Tagen wird die niederösterreichische Landesausstellung 2013 eröffnet werden. Unter dem Titel „Brot und Wein" werden im Zuge dieser Landesausstellung 8000 Jahre spannende Kulturgeschichte lebendig. So wird in Asparn an der Zaya die Geschichte des Brotes aufbereitet, in Poysdorf wiederum widmet man sich der Geschichte des Weines. Mit den niederösterreichischen Landesausstellungen verfolge man vor allem zwei Ziele, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich": „Zum einen gibt es dabei eine wichtige kulturpolitische Facette, denn wir wollen für die große Geschichte unserer Heimat Bewusstsein schaffen. Zum anderen haben unsere Landesausstellungen auch eine wesentliche regionalpolitische Bedeutung. Denn wir wollen damit ganz gezielt für touristische Impulse sorgen, die regionale Wertschöpfung steigern und Arbeitsplätze schaffen."

„Mit dieser Ausstellung wollen wir 8000 Jahre interessante Kulturgeschichte spürbar und erlebbar machen", betonte der Landeshauptmann weiters. Dafür habe man insgesamt rund 18 Millionen Euro investiert. „Noch nie wurden die Themen ,Brot‘ und ,Wein‘ so umfassend und informativ dargestellt", so der Landeshauptmann.

Dr. Christian Rapp und Dr. Matthias Pfaffenbichler haben das Thema „Brot" am Ausstellungsstandort Asparn wissenschaftlich betreut. „Wir wollen zeigen, dass Brot immer etwas Besonderes gewesen ist", sagte dazu Dr. Christian Rapp in der Sendung. Für die Gestaltung des Themas „Wein" am Standort Poysdorf zeichnen Dr. Hannes Etzlstorfer und DI Franz Regner verantwortlich. „Wir wollen einen Bogen spannen von der Produktion bis hin zur Kulturgeschichte des Weines", meinte Dr. Hannes Etzlstorfer.

Natürlich gibt es auch ein umfassendes Begleitprogramm rund um die Landesausstellung, denn die Betriebe und die Gemeinden in der ganzen Region haben sich intensiv vorbereitet, informierte der Geschäftsführer der Landesausstellung Kurt Farasin: „Über 140 Regionspartner - Heurige, Hoteliers, Müller, Bäcker - ziehen an einem Strang und haben sich zwei Jahre vorbereitet, um die Gäste zur Landesausstellung mit ihren speziellen Angeboten zu begrüßen."

 

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