17.04.2013 | 11:44

Start der Marillenblüte in der Wachau

Naturspektakel dauert zehn Tage bis drei Wochen

Dieser Tage öffnen sich die ersten Knospen der rund 100.000 Marillenbäume in der Wachau, am Wochenende wird im Raum Krems/Dürnstein die Vollblüte erwartet. Das Naturspektakel dauert in der gesamten Wachau je nach Wetterlage zwischen zehn Tagen und drei Wochen. Neben den Marillenbäumen erwachen langsam auch die Mandelbäume aus ihrem Winterschlaf, danach beginnen auch Pfirsiche, Mohn, Kirschen, Äpfel und Birnen zu blühen.

Auf http://www.donau.com/ kann man den Verlauf der Wachauer Marillenblüte aktuell per Webcam mitverfolgen, zwei Webcams liefern regelmäßig Bilder. Für alle, die die Marillenblüte live erleben wollen, gibt es ebenfalls Angebote. Die erste Webcam steht im Klostergarten des Stiftes Göttweig und damit im höchstgelegenen Marillengarten der Wachau auf ca. 450 Metern Seehöhe. Ursprünglich war der Garten nur den Mönchen des Stiftes vorbehalten, erstmals wird in diesem Jahr an den Wochenenden und an Feiertagen der alte Marillengarten des Stiftes Besucherinnen und Besuchern zugänglich gemacht. Die zweite Webcam steht in Rossatz und macht alle 15 Minuten Aufnahmen von der Marillenblüte. Diese Webcam überliefert auch Aufnahmen bis nach der Marillenernte.

Hautnah miterlebt werden kann die Marillenblüte dagegen etwa am Marillen Erlebnisweg in Krems-Angern. Dieser Wanderweg führt durch die alten Marillengärten und Weinrieden der Familie Aufreiter, die Marillenbäume sind dort bis zu 17 Meter hoch. Auf insgesamt 4,5 Kilometern erfährt man hier Wissenswertes über die Wachauer Marille und die Arbeit im Obstgarten. Nach dem Spaziergang können im hofeigenen Laden verschiedenste Marillenköstlichkeiten genossen werden. In der Gärtnerei Hick in Weißenkirchen sind dagegen Marillenbäume im Topf zu erwerben, essbare Marillensouvenirs von der Original Wachauer Marille bekommt man indes bei allen Mitgliedern des Vereins Original Wachauer Marille.

Aufgrund der Tatsache, dass sich die für die Marillenblüte idealen Temperaturen von 10 Grad heuer nur zögerlich eingestellt haben, ist heuer - im langjährigen Durchschnitt - eine späte Marillenblüte zu verzeichnen. Selbige wird allerdings nicht als Nachteil gesehen, da dadurch die Gefahr von Spätfrösten verkleinert und die Chance auf eine gute Marillenernte erhöht wird.

Nähere Informationen: Donau-Niederösterreich Tourismus GmbH, Mag. Jutta Mucha-Zachar, Telefon 02713/30060-24, e-mail jutta.mucha-zachar@donau.com bzw. http://www.marillenweg.at/ bzw. http://www.wachauermarille.at/.

 

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