05.03.2013 | 09:17

Zum achten Mal „Loisiarte" in Langenlois

Festival für zeitgenössische Musik und Literatur ab 14. März

Zum mittlerweile achten Mal findet heuer im Weinerlebniszentrum Loisium in Langenlois die „Loisiarte" statt. Von Donnerstag, 14., bis Sonntag, 17. März, wird das Festival für zeitgenössische Musik und Literatur unter der künstlerischen Leitung von Christian Altenburger dabei wieder einen Diskurs zwischen Geschichte und Gegenwart bieten und dabei einen Spannungsbogen über die vier Himmelsrichtungen aufbereiten.

Zu hören sind namhafte Künstler wie Silke Avenhaus und Nicolas Altstaedt aus Deutschland, Christoph Schiller aus der Schweiz, die Sängerin Katrin Baerts aus Belgien, Dalia Dedinskaite aus Litauen, Michel Lethiec aus Frankreich sowie Reinhard Latzko und Marie Isabel Kropfitsch aus Wien. Ihre Darbietungen umfassen Kompositionen von Giuseppe Verdi, Johannes Brahms, Zoltán Kodály, Sergej Tanejew, Béla Bartók, Antonín Dvořák und Olivier Messiaen sowie Texte von Franz Werfel, Heinrich Böll und Wladimir Kaminer. „Composer in Residence" ist der Tiroler Musiker und Komponist Thomas Larcher, von dem bei der „Loisiarte 2013" ein Klavierstück, Kammermusik sowie die österreichische Erstaufführung eines neuen Chorwerkes zur Aufführung gelangen.

Der Auftakt erfolgt am Donnerstag, 14. März, ab 19 Uhr unter dem Motto „Süden": Anlässlich des 200. Geburtstages von Giuseppe Verdi sind neben seinem Streichquartett in e-moll auch Auszüge aus Franz Werfels Roman „Verdi. Roman der Oper" zu hören; es liest Joseph Lorenz. Am Freitag, 15. März, folgt ab 19 Uhr der „Norden" mit „Kraken", einer frühen Komposition von Thomas Larcher, dem Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 von Johannes Brahms und einer Lesung aus Heinrich Bölls „Die schwarzen Schafe" von Joachim Bißmeier.

Am Samstag, 16. März, ist der „Osten" an der Reihe. Ab 19 Uhr widmet sich der Arnold Schoenberg Chor Komponisten aus den östlichen Nachbarländern wie Zoltán Kodály, Sergej Tanejew, Antonín Dvořák u. a.; Maria Happel liest aus „Verschollen auf der Krim" von Wladimir Kaminer. Das Abschlusskonzert am Sonntag, 17. März, ab 11 Uhr gilt „Quatuor pour la fin du temps" von Olivier Messiaen, Wilhelm Sinkovicz gibt unter dem Titel „Über die Schönheit des Untergangs" eine Werkeinführung.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02734/322 40-0, e-mail info-weinwelt@loisium.at und http://www.loisiarte.at/.

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