05.02.2013 | 00:28

Wissenschaft verlangt den Blick über den Horizont hinaus

Pröll: Mit FTI Strategie Niederösterreich als Spitzenreiter in Wissenschaft und Forschung etablieren

Forschung, Technologie und Innovation (FTI) sind zentrale Themen für die Zukunftssicherung eines Landes. Niederösterreich hat dies erkannt und in den letzten Jahren starke Anstrengungen in den Bereichen Wissenschaft und Forschung unternommen. Es wurden massive Geldmittel aufgewandt, um Projekte wie MedAustron in Wiener Neustadt, die geplante „Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften" in Krems oder das IST-Austria in Maria Gugging vorwärts zu bringen. Ziel sind Forschungsergebnisse und Erkenntnisse, die beispielsweise in Technik, Medizin oder Ethik für die Gesellschaft wesentlich sind. Besonders in unruhigen und schwierigen Zeiten sind klare Entscheidungen für die Zukunft und damit die Sicherung der Lebensqualität der Folgegenerationen wesentlich. 

Mit der Ausarbeitung einer Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie für Niederösterreich wird der notwendige nächste Schritt im europäischen Kontext gesetzt. Am Ende sollen klare Schwerpunktsetzungen mit klaren finanziellen Rahmenbedingungen stehen.

Am 23. Jänner wurde im Landhaus St. Pölten der erste Teil des Erstellungsprozesses der FTI Strategie präsentiert und ein Ausblick auf das Jahr 2013 gegeben. In diesem Jahr werden die konkreten Projekte und finanzielle Rahmenbedingungen zu erstellen sein.

„Besonders hervorzuheben ist der sehr transparent gestaltete Prozess mit drei öffentlichen Veranstaltungen, einem Diskussionsforum im Internet und ständigen Abstimmungsbesprechungen. Es zeigt, dass wir mit unserer Prämisse „Gemeinsam Denken. Gemeinsam Arbeiten. Gemeinsam Erfolge erzielen" den Nerv der Zeit getroffen haben. Durch die FTI Strategie ergeben sich ungemeine Chancen für Niederösterreich in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, wie sich bereits in Teil 1 des Erarbeitungsprozesses zeigt", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Über die Auswirkungen auf die Wissenschaftspolitik des Landes, zeigt sich Landeshauptmann Dr. Pröll überzeugt, dass, „sobald die Umsetzung in Kraft tritt, alle Institutionen davon profitieren werden und gemeinsam das großes Ziel, nämlich eine eindeutige Steigerung der Forschungsquote in Niederösterreich zu erarbeiten, erreicht wird."

Grundkonsens der Veranstaltung war, dass wissenschaftliche und forschende Einrichtungen durch ihre Aktivitäten in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Regionen leisten. In allen Bereichen - in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, den Gesundheitswissenschaften, den naturwissenschaftlich- technischen und den land- und forstwirtschaftlichen Disziplinen - wird maßgeblich zur Wissensgenerierung, zum Wissens- und Technologietransfer in Gesellschaft und Wirtschaft sowie zur Bildung von hochqualifiziertem Humankapital beigetragen.

Im Jahr 2013 werden nun die Umsetzungsschritte und die dazugehörigen Maßnahmen in ein Programm gefasst, um die Erstellung der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie abzuschließen. 

Einen Rückblick und Fotomaterial zu den Veranstaltungen findet man unter http://www.wissenschaft-noe.at/. Nähere Informationen an DI Alexander Kaufmann (e-mail wissenschaft-koordination@noel.gv.at; Telefon 02742/9005-13131).

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