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01.02.2013 | 13:04

LH Pröll und Minister Mitterlehner: Top-Jugendticket ist „voller Erfolg"

Zwischenbilanz zu Jugendticket und Technologieoffensive

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner informierten am heutigen Freitag, 1. Februar, im Rahmen eines Pressegespräches im NÖ Landhaus in St. Pölten über das Thema „Technologieland Niederösterreich". Aus aktuellem Anlass konnte dabei auch eine erfolgreiche Bilanz über das seit Beginn dieses Schuljahres in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland erhältliche Top-Jugendticket gezogen werden. Mit dem Top-Jugendticket können Schüler und Lehrlinge zum Preis von 60 Euro pro Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Ostregion an allen Tagen verwenden, das Jugendticket zum Preis von 19,60 Euro gilt an Schultagen für Fahrten vom Wohnort zum Ausbildungsort.

Landeshauptmann Pröll: „In Niederösterreich, Wien und dem Burgenland gibt es rund 500.000 Schülerinnen und Schüler, und es wurden in diesem Semester insgesamt 327.287 Tickets verkauft: 240.076 Top-Jugendtickets und 87.211 Jugendtickets." Damit sei die Verwendung dieses Angebotes um rund 50.000 Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrlinge ausgeweitet worden, so Pröll. „Das ist ein voller Erfolg", bilanzierte der Landeshauptmann, der auch betonte: „Das ist ein Meilenstein für den öffentlichen Verkehr in der Ostregion und ein Impuls für die Jugendlichen, den öffentlichen Verkehr intensiver zu nutzen. Damit ist nicht nur Mobilität, sondern auch ein wesentlicher Sicherheitsaspekt für die Jugendlichen verbunden."

Zum Thema Technologie hielt der Landeshauptmann fest, dass Niederösterreich im Jahr 2004 eine Technologieoffensive gestartet habe: „Insgesamt wurden 121 Projekte mit 145 Millionen Euro initiiert, an vier Standorten sind derzeit rund 2.000 Personen tätig." In einem nächsten Schritt soll nun „die Technologieachse Krems - Tulln - Wiener Neustadt zu einem Technologiering mit Wieselburg als vierten Technopolstandort" ausgebaut werden, so Pröll. Für ein Technopol sei es notwendig, Forschung, Ausbildung und Wirtschaft unter einem Management zusammenzufassen, informierte er: „Das soll in Zukunft auch in Wieselburg vorhanden sein."

„Investitionen in die Technologie führen zu Spitzenleistungen der Forscher, und davon profitiert jeder einzelne im Land", sagte der Landeshauptmann. In zehn Jahren wolle man die Zahl der in Niederösterreich tätigen Forscher von derzeit 7.000 auf 14.000 verdoppeln. Dazu setze man Schwerpunkte wie etwa das IST Austria in Klosterneuburg, MedAustron in Wiener Neustadt oder auch die Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems. „Wir wollen Niederösterreich als Land der Patente entwickeln, damit wir zu einer Heimat der Talente werden", so Pröll.

Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner verwies in seiner Stellungnahme auf die Dynamik der Betriebsgründungen, die Technologieorientierung und die Familienfreundlichkeit in Niederösterreich. Das Bundesland liege bei den Unternehmensgründungen an zweiter Stelle, im Bereich von Forschung und Entwicklung seien die Förderungen in den letzten Jahren um 28 Prozent gestiegen. Gerade die Familienfreundlichkeit sei „ein entscheidender Faktor", verwies Mitterlehner etwa auf eine Betreuungsquote von 99,5 Prozent bei den 3- bis 6-Jährigen in Niederösterreich. Von 210 zertifizierten „familienfreundlichen Gemeinden" in Österreich seien 53 in Niederösterreich, die Frauenerwerbsquote in Niederösterreich liege laut Mitterlehner bei „unvergleichlichen" 71,4 Prozent.

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