16.11.2012 | 13:15

Neue Ausstellungen, Kunst im öffentlichen Raum und mehr

Vom Museum Gugging bis zur Raiffeisen Bankstelle Baden

Im Museum Gugging / Art Brut Center wurden am Mittwoch, 14. November, gleich drei neue Ausstellungen eröffnet: „yogini.! kunst aus tibet" präsentiert u. a. Thangkas, auf Leinen oder Seide gemalte Rollbilder, die - nach genauen Vorschriften geschaffen - bedeutende religiöse Funktion haben, „gugging classics 5.!" zeigt neben Arbeiten von Oswald Tschirtner oder  Johann Hauser auch Zeichnungen von fast in Vergessenheit geratenen Gugginger Künstlern wie Franz Kamlander oder Philipp Schöpke, „august walla.! Favorites" bietet als Ausklang zur großen August-Walla-Retrospektive im Novomatic Salon nochmals repräsentative Highlights aus dem umfassenden Werk des Universalkünstlers. Ausstellungsdauer: jeweils bis 10. März 2013; Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr, Sonntag von 10.30 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Museum Gugging unter 02243/870 87, e-mail museum@gugging.org und http://www.gugging.at/.

Das Stadtmuseum St. Pölten widmet sich in seiner neuen Schau einem wichtigen zeitgeschichtlichen Thema - in der Ausstellung „Eine Stadt in Bewegung. St. Pölten 1918 - 1938" werden die für die Stadtentwicklung so bedeutenden zwei Jahrzehnte zwischen den beiden Weltkriegen durch hunderte Fotos, Plakate, Dokumente, Architektur-Pläne, Einrichtungsgegenstände und Kunstwerke umfassend aufgearbeitet. Eröffnet wurde ebenfalls am Mittwoch, 14. November; Ausstellungsdauer: bis 24. September 2013; Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Stadtmuseum St. Pölten unter 02742/333-2643 bzw. 0664/610 02 86, http://www.stadtmuseum-stpoelten.at/.

Im Stadtsenatssitzungssaal im Alten Rathaus in Wiener Neustadt wurde am Mittwoch, 14. November, eine Ausstellungen mit Arbeiten auf Papier von Josef Winkler eröffnet. Öffnungszeiten: 19. bis 21. November und 26. bis 28. November sowie 3. bis 5. Dezember, jeweils von 13 bis 15 Uhr. Nähere Informationen bei der Kultur Marketing Event-Wiener Neustadt GmbH unter 02622/373-902 und e-mail kulturamt@wiener-neustadt.at.

In der Aula des Neuen Rathauses in Neulengbach wiederum wurde am Mittwoch, 14. November, die Ausstellung „FOKUS" mit Fotokunst von Fritz Weinauer eröffnet. Ausstellungsdauer: bis 23. Dezember zu den Öffnungszeiten des Rathauses; nähere Informationen bei der Stadtgemeinde Neulengbach unter 02772/521 05, e-mail buergerservice@neulengbach.gv.at und http://www.neulengbach.gv.at/.

Gestern, Donnerstag, 15. November, wurde im Kulturzentrum Belvedereschlössl in Stockerau die Ausstellung „Von Holz bis Stein" eröffnet. Dabei zeigen Melitta Riedl, Helmut Weinguny, Andrea Kazdera, Kurt Singer, Alois Tippelt und Roswitha Ziehengraser heute, Freitag, 16., und morgen, Samstag, 17. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 18. November, von 10 bis 18 Uhr adventliches Kunsthandwerk. Nähere Informationen beim Kulturamt der Stadt Stockerau unter 02266/695 80.

Heute, Freitag, 16. November, wird um 19 Uhr in der Galerie im Alten Herrenhaus in Pottenstein die Ausstellung „Afrika" mit Arbeiten von Doris Libiseller, Klaus Hollauf und Regina Totz eröffnet. Ausstellungsdauer: bis 18. November; Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Kulturinitiative I.N.K. unter 02672/860 24, e-mail ink@aon.at, http://www.i-n-k.at/.

Morgen, Samstag, 17. November, lädt die Kunsthalle Krems um 18 Uhr zu einer Doppeleröffnung: Der 1968 geborene Künstler Thomas Feuerstein offenbart unter dem Titel „Candylab" in Installationen, Objektkunst, Skulpturen, Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Videos und Netzkunst latente Verknüpfungen zwischen wissenschaftlicher Faktizität und künstlerischer Fiktion. Die 1970 geborene Künstlerin Anna Jermolaewa wiederum analysiert in ihrer Personale anhand von Installationen, Fotografien und Videos stereotype Rollenbilder in regulativen Hierarchien und totalitären Machtapparaten. Ausstellungsdauer: jeweils bis 17. Februar 2013; Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen bei der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10, e-mail office@kunsthalle.at, http://www.kunsthalle.at/.

In Ybbsitz hat Sepp Auer den Baumbestand am ortsnahen Bachufer durch einen sechs Meter hohen, stilisierten Baum aus Chromnickelstahl erweitert. Der auf seine wesentlichen Merkmale reduzierte Baum ist mit einer Pumpe versehen, die Wasser aus dem Bach hochpumpt und durch speziell für die Plastik entwickelte Düsen über die Äste wieder in die Natur abgibt. Anders als bei herkömmlichen Brunnenanlagen, die meist eingewintert werden, wird der Baum in der kalten Jahreszeit durch eine integrierte Sprühdüse in ein zartes Gespinst aus Eis gekleidet. Eröffnet wird die Installation des 1939 in Braunau am Inn geborenen Künstlers morgen, Samstag, 17. November, um 14.30 Uhr. Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur - Kunst im öffentlichen Raum unter 02742/9005-13504, Aylin Pittner, e-mail aylin.pittner@noel.gv.at und http://www.publicart.at/.

Ebenfalls morgen, Samstag, 17. November, präsentiert Frank Gassner, langjähriger Assistent von Hermann Nitsch, ab 16 Uhr im MZM Museumszentrum Mistelbach Videoarbeiten wie den Film „Weihrauchrosa, 1. Versuch", der sich auf Nitschs „Wortdichtung" bezieht, oder „Boule de suif". Nähere Informationen beim MZM unter 02572/207 19-12, e-mail office@mzmistelbach.at und http://www.mzmistelbach.at/.

In der Artothek Niederösterreich in Krems findet im Rahmen der noch bis 31. Dezember laufenden Ausstellung „Gradual Amalgamation" am Sonntag, 18. November, ab 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Michael Wegerer statt. Nähere Informationen bei der Artothek Niederösterreich unter 02732/90 80 22, e-mail office@artothek.cc und http://www.artothek.cc/.

Schließlich lädt die Raiffeisen Bankstelle Baden am Montag, 19. November, um 18.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Zeitreise durchs Immerland" von Thomas Zinnbauer. Zu sehen sind die Werke des 1966 in Wien geborenen und in Traiskirchen lebenden Künstlers bis 30. November zu den Banköffnungszeiten. Nähere Informationen unter 05/020 45 bzw. 0699/11 02 91 58 und http://www.immerland.at/.

 

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