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24.10.2012 | 11:44

LH Pröll: NÖ schafft 3.730 zusätzliche Park- and-Ride-Stellplätze

Maßnahmenpaket für Pendler präsentiert

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing präsentierten ein Maßnahmenpaket für die NÖ Pendlerinnen und Pendler.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing präsentierten ein Maßnahmenpaket für die NÖ Pendlerinnen und Pendler.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Land Niederösterreich wird in den kommenden drei Jahren 3.730 zusätzliche Park- and-Ride-Stellplätze für die niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler schaffen. Dafür werden rund 25 Millionen Euro investiert. Das gaben am heutigen Mittwoch, 24. Oktober, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing bekannt.

Mit diesem Maßnahmenpaket reagiere man auf die neue Situation auf Grund der geänderten Parkraumbewirtschaftung in Wien, sagte Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. So seien derzeit rund 250.000 Pendler und Schüler zwischen Wien und Niederösterreich unterwegs. Dazu gäbe es in den letzten Wochen auch verstärkt Anfragen von Wiener Unternehmen, weil die neue Parkraumbewirtschaftung in Wien für sie eine Belastung bedeute. „Für uns ist spürbar: Durch diese Art der Parkraumbewirtschaftung leidet der Standort Wien und ergibt sich eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich."

Das heute präsentierte Maßnahmenpaket teilt sich in ein kurzfristiges Paket, im Zuge dessen noch heuer 1.730 zusätzliche Stellplätze entstehen sollen, sowie in ein Ausbaupaket bis zum Jahr 2015, wodurch weitere 2.000 Stellplätze geschaffen werden.

So werden etwa zusätzliche Stellplätze in Purkersdorf, Unterpurkersdorf, Tullnerbach-Pressbaum, Rekawinkel, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Gerasdorf, St. Andrä-Wördern, Korneuburg, Mödling, Ebreichsdorf, Gumpoldskirchen und Baden geschaffen, dazu kommen 600 Stellplätze beim Bahnhof Tullnerfeld und 300 in Straßhof. „Diese Stellflächen können noch heuer benutzt werden", so Pröll.

Dazu kommt das Ausbauprogramm bis 2015. Dieses umfasst etwa den weiteren Ausbau beim Bahnhof Tullnerfeld um weitere 150 Plätze, die Vorbereitungen für die Errichtung von weiteren 500 schnell errichtbaren Stellplätzen (Standorte noch offen) sowie den Ausbau der Park- and-Ride-Anlagen in St. Pölten, Mödling, Bad Vöslau, Baden, Felixdorf, Korneuburg, Deutsch-Wagram und Untersiebenbrunn um insgesamt 1.350 Plätze.

Derzeit verfügt das Land Niederösterreich über insgesamt 33.000 Pkw-Stellplätze sowie 22.000 Plätze für Zweiradfahrzeuge. „Damit ist die Anzahl der Stellplätze in Niederösterreich größer als in allen anderen acht Bundesländern zusammen", betonte Landeshauptmann Pröll.

Niederösterreich habe in den vergangenen Jahren einen großen Schwerpunkt auf den öffentlichen Verkehr gesetzt, sagte Landesrat Wilfing. Er verwies auch auf den Abschluss des Verkehrsdienstevertrages, der den Personennahverkehr in Niederösterreich bis zum 31. Dezember 2019 regle. Wilfing: „Allein in den letzten zehn Jahren sind die Budgetmittel für den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich verdoppelt worden."

 

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