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01.10.2012 | 09:58

Hans-Kupelwieser-Schau in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst St. Pölten

Pröll: Kreatives Schaffen und wirtschaftlicher Nutzen

Hans Kupelwieser (re.), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Dr. Alexandra Schantl, künstlerische Leiterin von \"Zeit Kunst Niederösterreich\", bei der Eröffnung der Ausstellung \"Reflections\" in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst St. Pölten.
Hans Kupelwieser (re.), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Dr. Alexandra Schantl, künstlerische Leiterin von \"Zeit Kunst Niederösterreich\", bei der Eröffnung der Ausstellung \"Reflections\" in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst St. Pölten.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Nach einer Werkschau des Bildhauers Manfred Wakolbinger in der Dominikanerkirche in Krems wurde am Freitag, 28. September, mit „Reflections" von Hans Kupelwieser auch die erste Ausstellung des zweiten Standortes von „Zeit Kunst Niederösterreich", der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst, in der Shedhalle des Landesmuseums Niederösterreich in St. Pölten eröffnet.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bezeichnete den Zentralraum Niederösterreichs dabei als die Herzkammer der Kulturarbeit Niederösterreichs: „Die beiden Standorte der neuen Landesgalerie, die mittelalterliche Dominikanerkirche in Krems und die zeitgenössische Architektur der Shedhalle in St. Pölten, ergeben eine große Spannkraft, die unglaublich ausstrahlt."

Zudem sei es wichtig, zeitgenössisches Schaffen nicht für sich allein stehen zu lassen, sondern es - wie hier im Landesmuseum - in Beziehung zu den historischen Traditionen zu setzen. „In dieser Symbiose wird spürbar: Nur wer tiefe Wurzeln hat, kann auch weltoffen nach vorne gehen", so der Landeshauptmann.

Niederösterreich habe es geschafft, ein kulturfreundliches Klima zu erzeugen, in dem sich mittlerweile sehr viele Künstler wohlfühlen, meinte Pröll und betonte: „Es ist ein großes Anliegen der niederösterreichischen Kulturpolitik, dass die Landesgalerie für zeitgenössische Kunst zum einen weltweit bereits angesehenen Künstlern offensteht und zum anderen eine Plattform für jene ist, die noch keinen explizit internationalen Ruf genießen."

„Ein Land, das auf kreatives Schaffen setzt, ist auch ein innovatives Land. Deshalb dürfen der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden und sind den Künstlern derartige Rahmenbedingungen zu gewährleisten, dass sie ihre Kreativität voll ausleben können. Dass eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft auch wirtschaftlich höchst relevant ist, zeigt der Umstand, dass über den Kulturtourismus eine Milliarde Euro pro Jahr lukriert wird. Kreatives Schaffen und wirtschaftlicher Nutzen vereinen sich somit zum Wohle des Landes", so der Landeshauptmann abschließend.

Der 1948 geborene Künstler ist vor allem als Bildhauer und in weiterer Folge durch seine im öffentlichen Raum realisierten Arbeiten wie z. B. die Seebühne im Lunz am See oder die „Hohlkopfwand" im Landhausviertel St. Pölten bekannt geworden. In „Reflections" gewährt der Grenzgänger zwischen Skulptur, Architektur, Design und Fotografie einen repräsentativen Einblick in sein umfangreiches plastisches und fotografisches Werk. Die als Reflexion über sein Schaffen konzipierte Ausstellung konfrontiert dabei wichtige Werkgruppen vergangener Jahre mit aktuellen, teilweise vor Ort entstandenen Arbeiten.

Öffnungszeiten: bis 27. Jänner 2013 Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr (Montag, außer an Feiertagen, geschlossen). Nähere Informationen bei „Zeit Kunst Niederösterreich" / Landesgalerie für zeitgenössische Kunst unter 02742/90 80 90, e-mail office@zeitkunstnoe.at und http://www.zeitkunstnoe.at/.

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