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24.09.2012 | 09:54

Fuß- und Radwegbrücke zwischen Schlosshof und Devínská Nova Ves eröffnet

LH Pröll: "Ein europäisches Signal an der Nahtstelle zwischen altem und neuen Europa"

Milan Jambor (Bürgermeister Devinska Nova Ves), Milan Ftacnik (Oberbürgermeister Bratislava), Pavol Freso (Vorsitzender Selbstverwaltungskreis Bratislava), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Andreas Zabadal (Bürgermeister Engelhartstetten) und Superintendent Mag. Paul Weiland (v.l.n.r.)
Milan Jambor (Bürgermeister Devinska Nova Ves), Milan Ftacnik (Oberbürgermeister Bratislava), Pavol Freso (Vorsitzender Selbstverwaltungskreis Bratislava), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Andreas Zabadal (Bürgermeister Engelhartstetten) und Superintendent Mag. Paul Weiland (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Als ein "europäisches Signal hier an der Nahtstelle zwischen dem alten und dem neuen Europa" bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am vergangenen Samstag, 22. September, die neue Fuß- und Radwegbrücke zwischen Schlosshof und Devínska Nová Ves, die feierlich eröffnet wurde. Die 550 Meter lange Fahrrad- und Fußgängerbrücke - eine Stahlkonstruktion - wurde in einer Bauzeit von einem Jahr errichtet und trägt den Namen "Fahrradbrücke der Freiheit".

Die Brücke sei auch ein "Zeichen dafür, dass wir in einer Zeit leben, in der wir Brücken aufbauen und nicht abreißen", betonte Landeshauptmann Pröll im Zuge des Festaktes in Schlosshof. Die Brücke mache es möglich, "dass wir uns hier von Mensch zu Mensch begegnen und Freundschaften schließen können", so Pröll. Weiters erhoffe man sich durch die neue Brücke auch wichtige touristische Impulse, meinte der Landeshauptmann.

Der Vizepremierminister und Außenminister der Slowakei, Dr. Miroslav Lajcák, bezeichnete die Brücke als "ein Symbol des europäischen Gedankens", sie sei aufgrund ihrer "menschlichen Dimension" ein "Unikat in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit".

Auch Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger sah in der Brücke ein "Symbol für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit". Spindelegger weiters: "Wir sind gut beraten, auch in Zukunft die intensive Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstaaten fortzusetzen."

Österreich sei aufgrund seiner Lage geradezu gefordert, die Zusammenarbeit mit den Nachbarn zu suchen, sagte EU-Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn: "Und wenn man sich die Entwicklung anschaut, sind wir dabei auch sehr erfolgreich."

Der Vorsitzende des Selbstverwaltungskreises Bratislava, Ing. Pavol Freso, sprach von einem "Meilenstein", denn Brücken seien "Instrumente, die die Menschen verbinden".

Im Zuge des Festaktes in Schlosshof nahmen Kardinal Dr. Christoph Schönborn und Superintendent Mag. Paul Weiland eine ökumenische Segnung eines Bildes des Heiligen Nepomuk vor, das anschließend an der Brücke angebracht wurde.

Kaiserin Maria Theresia ließ im Jahr 1771 erstmals eine Brücke als Marchquerung im Bereich von Schosshof errichten. Nach Zerstörungen durch Eisstöße gab es seit 1880 keine Brücke zwischen Devínska Nová Ves und Schlosshof mehr. Die "Fahrradbrücke der Freiheit" ist nun nach 132 Jahren wieder die erste Brücke zwischen den beiden Ortschaften. Rund 4,6 Millionen Euro wurden in die Fahrrad- und Fußwegbrücke investiert, 80 Prozent finanzierte die Europäische Union, den Rest teilten sich das Land Niederösterreich und die Slowakei.

 

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