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19.09.2012 | 09:43

Auftaktveranstaltung für Tage der offenen Ateliers 2012

LH Pröll: Die Kultur ist eine tragfähige Brücke von Mensch zu Mensch aber auch von Land zu Land

Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums, Professor Thomas Jorda von den Niederösterreichischen Nachrichten, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Josef Schick, Leiter der Kulturvernetzung Niederösterreich und Mag. Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung (v.l.n.r.)
Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums, Professor Thomas Jorda von den Niederösterreichischen Nachrichten, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Josef Schick, Leiter der Kulturvernetzung Niederösterreich und Mag. Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Die Künstlerinnen und Künstler bringen die Farben ins Land und haben es geschafft, die Türen zur breiten Szenerie der Kulturlandschaft Niederösterreichs zu öffnen", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Dienstagabend, 18. September, im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten aus Anlass der Auftaktveranstaltung zu den NÖ Tagen der offenen Ateliers, die heuer bereits zum 10. Mal stattfinden und am 13. und 14. Oktober in ganz Niederösterreich über die Bühne gehen.

Die mittlerweile 410.000 Besucherinnen und Besucher seien ein Hinweis darauf, wie „intensiv es in diesen neun Jahren gelungen ist, den Zugang zu Kunst und Kultur zu öffnen und einen unmittelbaren Kontakt zu den Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen", betonte der Landeshauptmann im Gespräch mit Professor Thomas Jorda, Ressortleiter Kultur und Medien bei den Niederösterreichischen Nachrichten. Aber mindestens genauso schön sei es, so Pröll weiter, „dass wir damit einen Exportschlager in andere Bundesländer und ins Nachbarland gelandet haben", erinnerte er an die Tage der offenen Ateliers im Bundesland Oberösterreich und in den tschechischen Bundesländern Südböhmen, Vysocina und Südmähren. „Gerade die Kultur ist eine unglaublich tragfähige Brücke von Mensch zu Mensch, aber auch von Land zu Land und von Region zu Region, was im zusammenwachsenden Europa etwas unglaublich Wichtiges ist", so Pröll. Überdies seien Kunst und Kultur unglaublich stabilisierende Faktoren: „Dort, wo sich die Menschen mit der Kultur auseinandersetzen, gehen sie in die Tiefe und bleiben nicht an der Oberfläche."

Zum Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft meinte der Landeshauptmann: „Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass wir mittlerweile einen starken Kulturtourismus haben. Durch den Kulturtourismus werden 10.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich abgesichert, und durch die aktive Kulturszenerie des Landes rund eine Milliarde Euro an Umwegrentabilität in der niederösterreichischen Wirtschaft bewegt", betonte der Landeshauptmann. „Dort, wo es eine lebendige Kulturszenerie gibt, geht auch wirtschaftlich viel weiter. Die lebendige Kulturszenerie des Landes Niederösterreich ist ein deutlicher Hinweis dafür, dass wir wirtschaftlich unglaublich dynamisch aufgerüstet haben und nun auch mehr Freiraum für den Einzelnen bleibt, sich der Kunst und Kultur zu widmen. Das ist ein Erfolgsdokument für unser Land und das Schöne dabei ist, dass die Bevölkerung diesen Weg der offensiven Kulturpolitik anerkennt. 88 Prozent der Niederösterreicher sagen, wir sind ein Kulturland", erinnerte Pröll an eine aktuelle Umfrage.           

Über 1.000 bildende Künstler und Kunsthandwerker werden bei den Tagen der offenen Ateliers ihre Ateliers, Galerien, Studios und Werkstätten öffnen. Malerei, Grafik, Bildhauerei und Fotografie stehen dabei ebenso im Zentrum wie Film, Modedesign, Textil-, Schmuck- und Schmiedekunst. Interessierte können neue Werke bestaunen, beim kreativen Schaffensprozess der Künstlerinnen und Künstler dabei sein und so einen sehr persönlichen und intensiven Zugang zur Kunst erleben. Viele Kunstschaffende bieten zusätzliche Kreativ-Workshops, Konzerte, Weinverkostungen, Lesungen oder Kinderprogramme an. Im Vorjahr konnten rund 50.000 Besucherinnen und Besucher gezählt werden. 

Nähere Informationen: http://www.kulturvernetzung.at/.  

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