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12.09.2012 | 08:38

20 Jahre Stadterneuerung in Niederösterreich

LH Pröll: „Selber für sich die Zukunft gestalten"

20 Jahre Stadterneuerung: DI Hubert Trauner, Obfrau Maria Forstner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und DI Ilse Wollansky.
20 Jahre Stadterneuerung: DI Hubert Trauner, Obfrau Maria Forstner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und DI Ilse Wollansky.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Die Menschen sollen Hand anlegen, um ihren ureigensten Lebensraum für sich selber zu gestalten", skizzierte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des gestrigen Festaktes „20 Jahre Stadterneuerung" die Grundphilosophie der Bewegung. 60 Städte gehören der 1992 gegründeten niederösterreichischen Stadterneuerung heute an, in den vergangenen 20 Jahren sind 900 Projekte umgesetzt worden, das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 117 Millionen Euro.

„Selber für sich die Zukunft zu gestalten", sei der Kern der Stadterneuerung, betonte der Landeshauptmann im Gespräch mit der Moderatorin des Abends, Mag. Christiane Teschl-Hofmeister. Durch die Stadterneuerung sei auch eine Bundesland-Entwicklung gelungen, bilanzierte Pröll weiters. Über die Grenzen des Bundeslandes hinaus sei die Stadterneuerung aber auch eine europäische Bewegung geworden, die zeige, „dass wir als Bundesland Niederösterreich im Herzen Europas in der Lage sind, ein eigenständiges Profil zu entwickeln", so Pröll.

Als „Laudator" zum 20-jährigen Jubiläum der NÖ Stadterneuerung fand der bekannte Schauspieler und Kabarettist Felix Dvorak treffende Worte: „Stadterneuerung ist eine Aktion, die wirkt - sie wirkt auf das Gefühl der Menschen, in ihrer Stadt zu Hause zu sein und sich wohl zu fühlen."

Die niederösterreichische Stadterneuerung startete im Jahr 1992 als Ergänzung zur erfolgreichen Dorferneuerung mit sechs Pilotstädten, heute gehören ihr 60 Städte an. Sie unterstützt die Städte bei der Sicherung und Weiterentwicklung ihrer Standortqualitäten durch Formulierung eines nachhaltigen Konzeptes mit umfassenden Maßnahmen. So entsteht für jede Stadt ein auf ihre Entwicklung individuell zugeschnittener Fahrplan. Durch die intensive Bürgerbeteiligung soll eine rasche und effiziente Umsetzung der Maßnahmen erreicht werden.  

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