30.08.2012 | 14:00

„Wachau in Echtzeit" startet am 30. September

LR Schwarz: Moderner und offener Kulturzugang

Die bekannte Serienkommissarin Ursula Strauss und Landesrätin Mag. Barbara Schwarz (v.l.n.r.) bei der Präsentation des neuen Kulturprogramms \"Wachau in Echtzeit\" im Melker Hof in Wien.
Die bekannte Serienkommissarin Ursula Strauss und Landesrätin Mag. Barbara Schwarz (v.l.n.r.) bei der Präsentation des neuen Kulturprogramms \"Wachau in Echtzeit\" im Melker Hof in Wien.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

„Es muss nicht immer die Masse sein, es kann auch das kleine kulturelle Angebot eine wunderbare Ergänzung sein", betonte Landesrätin Mag. Barbara Schwarz am heutigen Donnerstag, 30. August, im Zuge der Präsentation der neuen Veranstaltungsreihe „Wachau in Echtzeit", die von Schauspielerin und Serienkommissarin Ursula Strauss kuratiert wird.

„Die Wachau ist so etwas wie ein Türöffner zum Bundesland Niederösterreich, eine Herzeigeregion entlang der Donau, die international sehr bekannt ist", erinnerte sie u. a. an die markanten Landschaftspunkte Stift Melk und Stift Göttweig sowie an den blauen Turm von Dürnstein. „Hier ist es in gemeinschaftlicher Arbeit aller Gemeinden gelungen, die gesamte Region zu entwickeln", so Schwarz bei der Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des Melker Hofes in Wien. Dabei sei mit hoher Sensibilität darauf geachtet worden, „was die Region ausmacht und wie wir die alte Kultur mit Neuem verknüpfen." In der Wachau baue man auf das, was es gibt, „man zeigt die Schätze der Vergangenheit, aber man bietet auch ein modernes Kulturprogramm."

„Die Wachau und Niederösterreich haben sich ihre Bedeutung als Kulturraum innerhalb Mitteleuropas erarbeitet", meinte die Landesrätin weiter. Aufgrund seiner Historie habe Niederösterreich auf dem kulturellen Sektor ganz bewusst renoviert, unterstützt und wieder zugänglich gemacht. „In Niederösterreich ist es uns mit einem sehr offensiven Kulturbegriff gelungen, einen sehr modernen, offenen und toleranten Kulturzugang zu erreichen", betonte sie. Das mache auch die Qualität der niederösterreichischen Kulturarbeit aus. „Die Kunst ist frei" sei ein wichtiges Credo der Kulturarbeit in Niederösterreich, verwies die Landesrätin u. a. auf das Hermann Nitsch Museum in Mistelbach und das Arnulf Rainer Museum in Baden. „Der Kulturbegriff in Niederösterreich ist unendlich breit und geht von der Volkskultur bis hin zur zeitgenössischen Kultur", sagte Schwarz. Kulturpolitik in Niederösterreich biete Toleranz und Freiraum und sei ganz bewusst das Hinschauen auf das Neue und auf das Andere.

Schauspielerin Ursula Strauss meinte: „Ich bin in der Wachau aufgewachsen und umso mehr freut es mich, dass ich jetzt in dieser einzigartigen Region ein ganz besonderes Kulturangebot zusammenstellen konnte. Die Wachau ist eine spannende und vor allem künstlerisch äußerst lebendige Kulturlandschaft." Die Veranstaltungsreihe „Wachau in Echtzeit" tauche behutsam in diese Atmosphäre ein und biete ein Programm, das optimal auf die historischen Räume der Wachau, wie dem Sommerrefektorium des Stiftes Göttweig oder dem barocken Kellerschlössel der Domäne Wachau, abgestimmt sei, meinte Strauss abschließend. 

Der Startschuss von „Wachau in Echtzeit" fällt am 30. September mit einer Krimimatinee in der Tischlerei Melk Kulturwerkstatt mit Ursula Strauss und dem „Schnell ermittelt"-Team.   

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Marion Gabler-Söllner, Telefon 02742/9005-12655, e-mail marion.gabler-soellner@noel.gv.at, bzw. Wachau Kultur Melk GmbH, Katharina Spielleuthner, Telefon 0676/590 07 04, http://www.wachau-kultur.at/.

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