28.08.2012 | 07:34

Niederösterreich bei den Technologiegesprächen Alpbach

Bohuslav: Jugend für Forschung und Technologie begeistern

Unter dem Motto „Globale Zukunft - Erwartungen an Wissenschaft und Technologie" standen die Alpbacher Technologiegespräche 2012, die vom 23. bis 25. August in Tirol über die Bühne gingen. Mitveranstaltet wurden die Technologiegespräche, bei denen internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten, vom Austrian Institute of Technology (AIT), dem vormaligen Forschungszentrum Seibersdorf. Seit 2003 ist auch Niederösterreich bei den Alpbacher Technologiegesprächen mit Arbeitskreisen vertreten. „Über 300 hochkarätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen in den letzten Jahren an unseren niederösterreichischen Arbeitskreisen teil und diskutierten über aktuelle technologische Fragestellungen, Herausforderungen und Chancen für die Zukunft", sagte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Der diesjährige niederösterreichische Arbeitskreis widmete sich dem Thema „Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierig - Nobelpreisträger von morgen". „Auch die niederösterreichische Wirtschaft und die Forschungseinrichtungen sind auf der Suche nach interessierten Nachwuchsspezialisten", so Bohuslav. Im Arbeitskreis haben Vertreter aus Politik, Industrie und Forschung dargelegt, wie man junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern kann. Ziel ist es, künftig verstärkt den Erfindungsgeist und die Neugierde an Technik und Wissenschaft zu wecken, um junge Menschen für technische und forschungsintensive Berufe zu interessieren. „Ein Lösungsansatz ist, unsere Jugend möglichst umfassend mit den spannenden Aufgaben im Bereich der Forschung vertraut zu machen. Seitens des Landes Niederösterreich setzen wir dabei auf zahlreiche Projekte und Veranstaltungen", erklärte die Landesrätin.  

So wurde seitens ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, bereits viermal die „Lange Nacht der Forschung" in Krems, Tulln und Wiener Neustadt organisiert. „Heuer waren neben den drei Technopolen zum ersten Mal auch die Technologieregion Mostviertel mit dem Technologiezentrum Wieselburg-Land und die Landeshauptstadt St. Pölten mit eigenen Stationen vertreten", ergänzte ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. Außerdem organisiere ecoplus für über 600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niederösterreich den Forschungsparcours „Enjoy Science" in Tulln, die Science Days für die Fachhochschule Wiener Neustadt und Fotowettbewerbe mit Gewinnspielen, um in der Zielgruppe die Themen Technologie und Forschung interessanter zu machen.

Landesrätin Bohuslav nutzte auch die Gelegenheit und traf in Alpbach mit dem Vorsitzenden des Rats für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch, zusammen und diskutierte die Innovationsstrategie des Landes Niederösterreich. Weiters standen zahlreiche Gesprächstermine, unter anderem mit Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, am Programm.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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