13.08.2012 | 14:47

66 Projekte erhielten heuer bereits ecoplus-Regionalförderung

Bohuslav: Machen mehr aus finanziellen Ressourcen in den Regionen

Im Jahr 1987 hat das Land Niederösterreich ein Regionalisierungsprogramm beschlossen. Seit damals wurden im gesamten Bundesland 2.237 Projekte erfolgreich realisiert und somit rund 16.550 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden über die ecoplus-Regionalförderung 66 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 36,3 Millionen Euro beschlossen und rund 1.030 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert.

„Das Besondere an der Regionalförderung ist die Tatsache, dass wir aus den vorhandenen finanziellen Ressourcen in den Regionen und Gemeinden noch mehr machen. Jeder Fördereuro löst etwa das Zweieinhalbfache an Investitionen in der Region aus. Der Beschluss des Landes Niederösterreich, die Regionalförderung bis 2020 mit jährlich 29,06 Millionen Euro an Fördermittel fortzusetzen, schafft für die Projektträger und die Gemeinden daher Planungssicherheit", erklärt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Ein Schwerpunkt der Regionalförderung wird weiterhin der Ausbau des Technologiestandorts Niederösterreich sein. So wurde zum Beispiel heuer der nächste Bauteil des Technologie- und Forschungszentrums (TFZ) Wiener Neustadt eröffnet. Insgesamt vier Infrastrukturprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 54 Millionen Euro wurden und werden seit 1999 am TFZ mit Mitteln der ecoplus-Regionalförderung realisiert.

Auch für die Umsetzung der Tourismusstrategie des Landes Niederösterreich ist die Regionalförderung ein wichtiger Partner. So wurde etwa 2012 die Attraktivierung des Ur- und Frühgeschichtemuseums in Asparn an der Zaya unterstützt. Wichtige touristische Impulse setzte auch das Programm LE/LEADER 2007-13, das sowohl mit Regionalfördermitteln als auch mit EU-Mitteln finanziert wird. In den ersten sieben Monaten wurden heuer seitens ecoplus 32 Projekte unterstützt, die ein Investitionsvolumen von vier Millionen Euro ausgelöst haben.

Die Aufschließung von (interkommunalen) Betriebs- und Gewerbegebieten ist ebenfalls ein Schwerpunkt der Regionalförderung. „Im 1. Halbjahr 2012 wurden zum Beispiel in St. Peter in der Au, Hainfeld und Kirchschlag in der Buckligen Welt die Errichtung und Aufschließung  von Betriebsgebieten unterstützt. Mit dieser Strategie verstärken wir die regionale Zusammenarbeit und sichern Arbeitsplätze vor Ort", sagt dazu ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Nähere Informationen: ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19 616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/, http://www.niederoesterreich.biz/.

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