08.08.2012 | 14:17

10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser

Vor einem Jahrzehnt begannen Regenmassen, das Land zu fluten

Dieser Tage jährt sich das Jahrhunderthochwasser in Niederösterreich zum zehnten Mal. Seither setzte man von Seiten des Landes viele Maßnahmen, um gegen die Fluten gerüstet zu sein: „Seit dem tragischen Hochwasser 2002 konnten 270 Hochwasserschutzprojekte fertig gestellt werden, an weiteren 110 Projekten wird derzeit intensiv gebaut. Allein in den letzten zehn Jahren wurden dank Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll rund 570 Millionen Euro in Projekte zum Schutz der Menschen investiert", hält dazu Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf fest.

„Zusammenhalt ist stärker als Wasser. Das haben damals die Nachbarschaftshilfe, Feuerwehren, Bundesheer, Katastrophenhilfe und nicht zuletzt tausende helfende Hände zur Bewältigung der Katastrophen gezeigt. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön auch den Einsatzkräften, die bei den jüngsten Unwettern im Einsatz waren und geholfen haben. Wir sind stolz auf unsere Kameraden und Kameradinnen", so Pernkopf.

Da im Bereich des Hochwasserschutzes auch die internationale Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielt, wird beispielsweise beim CEFRAME - Hochwasserschutzprojekt unter der Federführung Niederösterreichs eine gemeinsame Schutzstrategie der Länder Österreich, Tschechien, Slowakei und Ungarn für die grenzüberschreitenden Flüsse Donau, March, Thaya und Leitha erarbeitet.

Darüber hinaus werden an 49 Messstellen Hochwasserprognosen erstellt, um rechtzeitig über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein. Die vom Land geförderten und in den Gemeinden erstellten Sonderalarmpläne dienen der Schadensminimierung.

Die High-Tech-Warnsysteme des Landes Niederösterreich spielten auch zuletzt eine wichtige Rolle, als über 100 Feuerwehren in 11 Bezirken ausrücken mussten. Die Warnungen wurden von der Landeswarnzentrale bereits am Vormittag ausgegeben, wodurch es zu keinen unerwünschten Überraschungen kam.

Rückfragehinweis: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-15473, e-mail markus.habermann@noel.gv.at.

 

 

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