07.08.2012 | 14:16

Niederösterreich setzt seit längerem auf integrative Spielräume

Schwarz: Gegenseitige Wertschätzung und Verständnis sind tragende Säulen einer Gemeinschaft

„Gegenseitige Wertschätzung und das Verständnis füreinander sind tragende Säulen einer gelungenen Gemeinschaft. Diese Aspekte bereits bei der Planung auch eines Spielplatzes zu berücksichtigen und die künftigen Nutzer der Fläche - Kinder und Senioren - mit einzubeziehen, garantiert neben der bedürfnisgerechten Gestaltung auch eine hohe Identifikation mit dem Spiel- und Kommunikationsplatz", hält Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz angesichts des heurigen „Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" fest und erinnert daran, dass man dem generationenübergreifenden Aspekt in Niederösterreich - auch im Bereich der Spielplätze - bereits seit längerem Beachtung schenkt. So wurden als Sonderprojekte der NÖ Spielplatzförderung in Laa an der Thaya (Bezirk Mistelbach) und in Langenlois (Bezirk Krems) bereits vor rund fünf Jahren Spielplätze gezielt als integrative Spielräume geplant und gestaltet.

Direkt neben bzw. auf dem Gelände von Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren wurde in den beiden genannten Städten jeweils ein Kommunikationsort für Jung und Alt geschaffen, wobei bereits bei der Planung und auch bei der Gestaltung Partizipation im Vordergrund gestanden ist. Es wurden Spielelemente errichtet bzw. angeschafft, die von allen Personengruppen genutzt werden können; integrative Spielplätze sollen den Kontakt zwischen unterschiedlichen Benutzergruppen anregen. Die Benutzung der Spiel- und Bewegungselemente durch die Seniorinnen und Senioren hängt wesentlich mit deren Agilität zusammen. Ist diese nicht im ausreichenden Maß gegeben, so kann sich aber auch allein aus der Beobachtung des spielerischen Geschehens ein positiver Nutzen für die Angehörigen der älteren Generation ergeben - die Seniorinnen und Senioren sind nahe am Geschehen bzw. haben an der Aktivität der Jugend teil.

Sind generationenübergreifende Spiel- und Aktivitätsräume bei oder nahe einer Senioreneinrichtung, so kann der Platz auch in eine etwaige Therapie mit einbezogen werden. Gemeinsame Ausflüge von Heimbewohnerinnen und -bewohnern und Kindergruppen auf den nahen Spielplatz bieten gute Gelegenheiten für gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungsaustausch. Auch bei Angehörigenbesuchen kann der Spielraum von der ganzen Familie genutzt werden und dient als Bereicherung und Attraktion.

Nähere Information: Büro LR Schwarz, Telefon 02742/9005-12600 bzw. NÖ Spielplatzbüro, Telefon 02742/9005-1-9001.

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