12.07.2012 | 00:05

Pernkopf präsentiert „Grünen Bericht" 2011

„Niederösterreich ist Agrarland Nummer eins"

Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Mag. Klaudia Tanner, Direktorin des NÖ Bauernbundes, präsentieren in St. Pölten-Ratzersdorf den \"Grünen Bericht\" 2011.
Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Mag. Klaudia Tanner, Direktorin des NÖ Bauernbundes, präsentieren in St. Pölten-Ratzersdorf den \"Grünen Bericht\" 2011.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Niederösterreich ist und bleibt das Agrarland Nummer eins, auch bei den Bergbauern- und Biobetrieben liegen wir österreichweit an der Spitze", sagte Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der gemeinsam mit der NÖ Bauernbund-Direktorin Mag. Klaudia Tanner vorgenommenen Präsentation des „Grünen Berichts" 2011 heute, Donnerstag, 12. Juli, in St. Pölten-Ratzersdorf.

„41.570 landwirtschaftliche Betriebe in Niederösterreich, rund ein Viertel aller österreichischen Agrarbetriebe, erwirtschaften einen Produktionswert von 2,2 Milliarden Euro und tragen damit zu 30 Prozent überproportional zu der gesamten bundesweiten Agrarleistung von 6,5 Milliarden Euro bei", führte der Landesrat aus. Mit 13.895 Bergbauernbetrieben (33,4 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe) ist Niederösterreich ebenso österreichweit Spitzenreiter wie mit den 4.675 Biobetrieben, die insgesamt 144.000 Hektar bewirtschaften. Gegenüber dem EU-Durchschnitt von 4,7 Prozent sei Niederösterreich in diesem Segment mit 15 Prozent aller Agrarbetriebe sogar „Bioweltmeister", so Pernkopf.

An weiteren Details nannte der Agrar-Landesrat ein Plus von 16 Prozent bei den landwirtschaftlichen Einkommen gegenüber dem Vorjahr, eine Versiebenfachung der erneuerbare Energie produzierenden Betriebe gegenüber 1999 sowie 5 Millionen Euro an ausbezahlter Jungübernehmerförderung im Jahr 2011. Dass die Agrarstrukturerhebung in den Berglagen des Alpenbogens den geringsten Strukturwandel dokumentiere, wertete Pernkopf als deutliches Zeichen, dass die Programme wie ÖPUL etc. greifen.

Insgesamt sei die Landwirtschaft mit den in den letzten fünf Jahren investierten 800 Millionen Euro die „Investitionslokomotive" im ländlichen Raum. „4 Prozent der Bevölkerung schaffen die Lebensgrundlagen für 100 Prozent der Bevölkerung und produzieren Lebensmittel, auf die man sich zu 100 Prozent verlassen kann", betonte der Landesrat.

Im Ausblick auf das Jahr 2012 bezifferte Pernkopf die durch Frost und Hagel bisher entstandenen Schäden mit rund 40 Millionen Euro, bis jetzt seien 76.000 Hektar betroffen. Inklusive der Dürre seien sogar rund 30 Prozent der Ackerflächen geschädigt. Bei den Dauerkulturen seien 1.500 Hektar Wein- sowie 900 Hektar Obst- und Christbaumanbauflächen in Mitleidenschaft gezogen worden. Für diese 2.400 Hektar Dauerkulturen gebe es 1.000 Euro pro Hektar vom Land Niederösterreich als Unterstützung.

„Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat unmittelbar nach den ersten Frostschäden im Weinviertel eine Soforthilfe von 5 Millionen Euro zugesagt. Dazu kommen 5,8 Millionen Euro pro Jahr an Zuschuss für leistbare Prämien der Hagelversicherung", so Pernkopf abschließend.

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, Telefon 02742/9005-15473, Mag. Markus Habermann, e-mail markus.habermann@noel.gv.at.

 

 

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