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03.07.2012 | 13:43

Land unterstützt auch weiterhin die Rettungsdienste in Niederösterreich

LH Pröll: „Klares Bekenntnis zum Freiwilligenwesen"

Vertragsunterzeichnung: NR Otto Pendl (Präsident Arbeitersamariterbund NÖ), OKR Willibald Sauer (Präsident Rotes Kreuz NÖ), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. (v. l. n. r.).
Vertragsunterzeichnung: NR Otto Pendl (Präsident Arbeitersamariterbund NÖ), OKR Willibald Sauer (Präsident Rotes Kreuz NÖ), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. (v. l. n. r.).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

41,5 Millionen Euro werden seitens des Landes Niederösterreich in den Jahren 2008 bis 2012 für die Rettungsdienste im Bundesland zur Verfügung gestellt. Mit dem neuen Rettungsdienstvertrag ist gewährleistet, dass das Land Niederösterreich auch in den Jahren 2013 und 2014 jährlich 8 Millionen Euro bereitstellen wird. Der entsprechende Vertrag wurde am heutigen Dienstag, 3. Juli, durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, OKR Willibald Sauer (Präsident des Roten Kreuzes NÖ) sowie NR Otto Pendl (Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes NÖ) unterzeichnet.

Landeshauptmann Pröll sah in der heutigen Vertragsunterzeichnung ein wichtiges „Signal für die Sicherheit der niederösterreichischen Bevölkerung". Rund 850.000 Rettungs- und Krankentransporte gäbe es jährlich in Niederösterreich, informierte er. Weiters sei mit der Unterzeichnung ein „klares Bekenntnis zum Freiwilligenwesen in Niederösterreich" verbunden, so Pröll. „Wir bauen in Niederösterreich auch weiterhin auf die Freiwilligentätigkeit", betonte er und verwies auf rund 16.000 Ehrenamtliche, die im Rettungsdienst ihre Freizeit zur Verfügung stellen. Der Landeshauptmann bedankte sich auch für die „sachorientierte Partnerschaft zwischen dem Land und den Rettungsdiensten", das Miteinander sei „geprägt von einem Familiensinn über Parteigrenzen und ideologische Grenzen hinweg".

„Dieses Geld ist nachhaltig und gut investiert", zeigte sich auch Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka sehr zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. „Ganz wesentlich" sei für ihn auch der Qualitätsaspekt, denn „wer rasch hilft, hilft doppelt". Notärzte seien in Niederösterreich in rund 12 Minuten am Einsatzort, dies sei ein „internationaler Spitzenwert, der seinesgleichen sucht".

„Sicherheit hat in Niederösterreich einen sehr hohen Stellenwert, und wir haben die Pflicht, diese Sicherheit zu geben", meinte Rot-Kreuz-Präsident Sauer. Otto Pendl, der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes, sagte: „Unsere Eintreffzeiten sind internationaler Rekord, und das geht nur, wenn man verlässliche Partner hat."

 

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