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05.06.2012 | 13:18

LH Pröll: Landesausstellung 2015 findet in Laubenbachmühle, Wienerbruck und Neubruck statt

Thema: „Eroberung der Alpen - Natur und Technik"

Standortentscheidung für die Landesausstellung 2015: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Geschäftsführer Kurt Farasin und Abteilungsleiter Mag. Hermann Dikowitsch mit den Vertretern der Standortgemeinden.
Standortentscheidung für die Landesausstellung 2015: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Geschäftsführer Kurt Farasin und Abteilungsleiter Mag. Hermann Dikowitsch mit den Vertretern der Standortgemeinden.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Landesausstellung 2015 findet in Laubenbachmühle (Gemeinde Frankenfels), Wienerbruck (Gemeinde Annaberg) und Neubruck (Gemeinden Scheibbs und St. Anton an der Jeßnitz) statt, und sie trägt den Arbeitstitel „Eroberung der Alpen - Natur und Technik". Diese Entscheidung hat heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus bekannt gegeben.

„Die niederösterreichischen Landesausstellungen sind eine Erfolgsgeschichte, insgesamt haben wir damit rund zehn Millionen Besucherinnen und Besucher angelockt und vielfältige wirtschaftliche, kulturelle und auch wissenschaftliche Impulse gegeben", bilanzierte Landeshauptmann Pröll zunächst. Für die Landesausstellung 2015 seien nun drei Bewerberstandorte zusammengefasst worden, „weil wir überzeugt sind, dass die gesamte Region eine unglaubliche Kraft und eine vollkommen neue Entwicklungsperspektive entwickeln wird", so Pröll. Der Landeshauptmann verwies dabei auf nachhaltige Investitionen seitens des Landes. So werden 65 Millionen Euro für die so genannte „Himmelstreppe", die neuen Garnituren der Mariazellerbahn, bereitgestellt. 20 Millionen Euro fließen in die Errichtung der neuen Betriebszentrale in Laubenbachmühle, 3 Millionen in ein neues Naturparkzentrum Ötscher-Tormäuer in Wienerbruck und 9 Millionen Euro in einen interkommunalen Wirtschaftspark in Neubruck sowie in die Sanierung des dortigen Töpperschlössls.

Der Landeshauptmann: „Wir wollen den Tourismus weiter entwickeln, den Bekanntheitsgrad der Region weiter anheben, neue Wertschöpfung erzielen und auch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen weiter entwickeln."

Kurt Farasin, der Geschäftsführer der Niederösterreichischen Landesausstellungen, meinte: „Mit dem Netzwerk rund um Laubenbachmühle, Wienerbruck und Neubruck können wir durchaus internationale Maßstäbe setzen." Als Kurator der Ausstellung konnte Univ.Prof. Dr. Ernst Bruckmüller gewonnen werden, informierte Farasin.

Der Frankenfelser Bürgermeister Franz Größbacher sprach von einer „Sternstunde": „2015 beginnt für uns eine vollkommen neue Zeitrechnung." Bürgermeisterin Petra Zeh aus Annaberg, sagte: Unser Ziel ist es, Natur erlebbar zu machen und die Geschichte unserer Region weiter zu geben." Für die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald war der heutige Tag „ein schöner Tag", aber es sei „noch viel zu tun", gab sie einen Ausblick auf die Entwicklung des Wirtschaftsparks in Neubruck. Daran beteiligt ist auch die Gemeinde St. Anton, deren Bürgermeisterin Waltraud Stöckl meinte: „Neubruck ist ein Areal, das für uns in Zukunft sehr viel bringen wird."


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