22.05.2012 | 10:05

„Internationale Barocktage Stift Melk"

Ab 25. Mai heuer im Zeichen von Bach und Händel

Die „Internationalen Barocktage Stift Melk", die diesmal von Freitag, 25., bis Montag, 28. Mai, über die Bühne gehen, widmen sich heuer mit Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel zwei der größten Komponisten des Barock. Eröffnet wird das Festival am Freitag, 25. Mai, um 19.30 Uhr im Kolomanisaal von Stift Melk: Das Ensemble Le Petite Concert Baroque & Friends interpretiert unter dem Titel „Cembali à la folie" Musik von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach für vier Cembali. Philipp Harnoncourt spricht in seiner Festrede „Unhörbares hörbar machen" über die Macht der Kunst, die Grenzen des Sinnlichen aufzubrechen.

Ebenfalls noch am Freitag, 25. Mai, spielt Anne Freitag ab 22 Uhr im nächtlichen Pavillon des Stifts „a flauto solo", Musik für Traversflöte von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Louis de Caix d\'Hervelois und François Couperin. Fortgesetzt wird am Samstag, 26. Mai, ab 11 Uhr im Kolomanisaal mit „Die Kunst der Fuge": Das Ensemble La Dolcezza spielt Bachs Fugen in einer Bearbeitung für Streichquartett, der Cembalist Wolfgang Glüxam stellt dieser Interpretation die klassische Spielweise am Tasteninstrument gegenüber. „Heilige Heldinnen" bringt dann ab 20 Uhr in der Stiftskirche Lamenti und Gebete aus Händels englischen Oratorien mit dem Ensemble Musica Saeculorum unter der Leitung von Philipp von Steinaecker.

„Viva la Primadonna" heißt es dann am Sonntag, 27. Mai, ab 11 Uhr im Kolomanisaal, wenn das Ensemble Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele Musik von Georg Friedrich Händel und seinen Londoner Kollegen spielt. „Erfreut euch, ihr Herzen" bringt ab 19.30 Uhr im Kolomanisaal Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach zu Gehör; die „Vesper Colomani" ab 22 Uhr in der Stiftskirche umfasst Musik und Texte aus der Zeit des Heiligen Koloman (Rezitation: Katharina Stemberger).

Der Pfingstmontag, 28. Mai, beginnt mit „Concerti stravaganti" ab 11 Uhr im Kolomanisaal: Musica Saecolorum und Anne Freitag spielen dabei Suiten und Concerti Grossi von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Ab 18 Uhr folgt im Dietmayrsaal eine „Ouverture mit Donna Leon", ehe ab 19 Uhr im Kolomanisaal unter dem Titel „Duetti d\'amore" Kammerduette und Arien von Georg Friedrich Händel sowie Auszüge aus Donna Leons „Tiere und Töne" zu hören sind. Ergänzt wird das Programm im Stift Melk mit den sechs Suiten für Violoncello Solo BWV 1007 - 1012, die der niederländische Cellist Albert Brüggen unter dem Titel „brüggen@bach I - III" am Samstag, 26., Sonntag, 27., und Montag, 28. Mai, jeweils ab 16 Uhr auf Schloss Pielach spielt.

Nähere Informationen und Karten unter 02752/540 60, e-mail office@kultur-melk.at und http://www.kultur-melk.at/.

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