13.04.2012 | 00:53

Erfolgreiche Gemeindekooperation Wirtschaftspark Wagram-Land

Sobotka, Riedl: Niederösterreich führend in Sachen kommunaler Zusammenarbeit

Bei einer Pressekonferenz in Grafenwörth (Bezirk Tulln) wurde heute, 13. April, über die erfolgreiche Gemeindekooperation beim Wirtschaftspark Wagram-Land informiert, wo Grafenwörth, Grafenegg, Großriedenthal, Fels am Wagram und Kirchberg am Wagram mit dem Ziel zusammenarbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und die Attraktivität der Region zu stärken.

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka betonte, das Bundesland Niederösterreich habe seine Basis in den 573 Gemeinden. „Gemeinden, Wirtschaftsentwicklung und Bundesland Niederösterreich sind eine Einheit, und die Kommunen sind der Motor der Entwicklung und jene Orte, die den Bürgern Heimat, Geborgenheit, Identität, Ausbildung und Lebensqualität bieten." Heute seien die Gemeinden Servicecenter und Dienstleister und müssen sich vielen neuen  Herausforderungen und Anforderungen stellen.

„Während andere über Kooperationen und Zusammenarbeit diskutieren, haben die  niederösterreichischen Gemeinden längst konkrete Maßnahmen umgesetzt. Die Kommunen haben sich bereits in den 1980-Jahren zu Kleinregionen zusammengefunden. Die 58 Kleinregionen in Niederösterreich umfassen 85 Prozent aller niederösterreichischen Gemeinden", sagte Sobotka in seinem Statement. Die  Größe einer Gemeinde sei nicht ausschlaggebend für die Synergieeffekte, sondern die Qualität der Kooperation zwischen den Gemeinden. Es gebe Wege, die Synergien zwischen mehreren kleineren Gemeinden zu heben und gleichzeitig die Identität der Menschen zu erhalten. In Niederösterreich gebe es seit dem Jahr 1995 die Leader-Regionen, führte Sobotka insbesondere die gute Entwicklung der Regionen Carnuntum, Kamptal und Wachau an.

Mag. Alfred Riedl, Geschäftsführer des Wirtschaftsparks Wagram-Land und Bürgermeister von Grafenwörth, zeigte sich mit der bisherigen Kooperation der fünf Gemeinden zufrieden: „Die niederösterreichischen Gemeinden leben die Kooperation seit Jahrzehnten." Was immer nachvollziehbar sein müsse, sei der Nutzen aus dem Miteinander. Die Gemeinden würden auch bei Musikschule, Abwasser und Abfall zusammenarbeiten, so Riedl. Das Nutzenstiftende sei dabei das Heben von Effizienzpotenzialen, so Riedl. Die großen Vorteile des Wirtschaftsparks Wagram-Land seien die bessere Erreichbarkeit durch die Donaubrücke Traismauer sowie die nahe Bildungsinfrastruktur in Krems, Tulln und Klosterneuburg. „Auf 160.000 Quadratmetern sind aktuell sechs Unternehmen angesiedelt und im Wirtschaftspark sind auch noch Plätze frei", so Riedl abschließend.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221 bzw. 0676/812-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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