02.03.2012 | 11:37

Fünfte „Lange Nacht der Forschung"

LR Bohuslav: Unterstreicht Bedeutung von Wissenschaft und Forschung im Bundesland

Die „Lange Nacht der Forschung" zählt zu den größten Forschungsevents in Österreich und findet in diesem Jahr erstmals in acht Bundesländern gleichzeitig statt. Am Freitag, 27. April, öffnen daher auch die Technopol-Standorte in Krems, Tulln und Wiener Neustadt sowie das Technologiezentrum Wieselburg-Land und diverse Standorte in der Landeshauptstadt St. Pölten anlässlich der nunmehr fünften „Langen Nacht der Forschung" ab 16.30 Uhr ihre Pforten. An insgesamt 245 Stationen bzw. 19 Schauplätzen wird dabei die Welt von Wissenschaft und Technik umfassend beleuchtet. Der Zugang zu diesen „Technologie-Hot-Spots" Niederösterreichs ist für alle Interessierten kostenlos, ein Shuttlebusservice wird in den teilnehmenden Städten eingerichtet.

„Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern interessante und spannende Einblicke in die Welt der Forschung. Bei diesem Event präsentieren mehr als 1.000 Forscherinnen und Forscher an den Technopolen Niederösterreichs ihre Leistungen und machen ihre Arbeit für die Öffentlichkeit erlebbar. Niederösterreich war von Anfang an bei dieser österreichweiten Initiative mit an Bord, mit der neuerlichen Teilnahme unterstreichen wir die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in unserem Bundesland", erklärt Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav im Vorfeld des Events.

Zu den diesjährigen Themenschwerpunkten zählen die Biotechnologie und die Regenerative Medizin in Krems, die Agrar- und Umweltbiotechnologie in Tulln, die Verfahrens- und Prozesstechnologien in Wiener Neustadt, die Bioenergie und Lebensmitteltechnologie in Wieselburg sowie die Medientechnik und Verkehrslösungstechnologie in St. Pölten.

Die Wissenschaftssendung „Newton" des Österreichischen Rundfunks (ORF) wird heuer bei der „Langen Nacht der Forschung" an den diversen Standorten live auf die Suche nach dem niederösterreichischen Nachwuchsforscher bzw. der niederösterreichischen Nachwuchsforscherin gehen; bei einem 3-Minuten-Science-Slam können begabte Jungwissenschafterinnen und -wissenschafter ihr Forschungsthema unterhaltsam und kreativ „on stage" präsentieren. Den Niederösterreich-Gewinnerinnen und Gewinnern winkt eine Reise nach Genf ins Europäische Kernforschungsinstitut CERN. Liveausschnitte der Shows werden am 5. Mai in „Newton" auf ORF 1 zu sehen sein. Speziell für Kinder gibt es an diesem Abend an allen teilnehmenden Fachhochschulen ein eigenes Programm. Unter der Devise „Besser mitmachen als zuschauen, Kinder hier gibt\'s Forschungs-Fun" können Kinder aktiv erleben, was es heißt, Forscherin oder Forscher zu sein.

Mit der „Langen Nacht der Forschung" soll damit auf der einen Seite das Interesse der Jugend für technische Berufe geweckt, auf der anderen Seite sollen die Leistungen der heimischen Forscherinnen und Forscher für ein breites Publikum sichtbar gemacht werden. „Diese Strategie verfolgt das Land Niederösterreich mit der Kommunikationsoffensive Technologie, die vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Die ‚Lange Nacht der Forschung\' ist hier ein wesentliches Instrument, das zeigt, wie groß die Nachfrage an Forschungsleistungen seitens der Wirtschaft ist. Zahlreiche Forschungsprojekte und Kooperationen werden im Einklang mit Unternehmen erfolgreich umgesetzt und innovative Produkte auf den Markt gebracht. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Daher ist der Ausbau des Technologiestandorts ein fester Bestandteil unserer Wirtschaftsstrategie", so dazu Wirtschafts-Landesrätin Bohuslav.

Einen wesentlichen Anteil am Aufbau des Technologiestandorts hat das Technopolprogramm, das in Krems, Tulln und Wiener Neustadt umgesetzt wird. Die Koordination dieses Programms wickelt ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ab. „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich stellt ecoplus das Bindeglied zwischen Forschung und Unternehmen dar, wobei unser Aufgabengebiet auch die Beratung sowie sämtliche Aspekte der Förderungen umfasst. Während der ‚Langen Nacht der Forschung‘ holen wir beide Seiten - sowohl die Wissenschaft als auch die Hochtechnologie-Unternehmen - vor den Vorhang", hält ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki fest.

Im Jahr 2010, als die „Lange Nacht der Forschung" zuletzt in Niederösterreich stattfand, wurden mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt; heuer werden noch mehr Interessierte zur wissenschaftlichen Leistungsschau mit Vorträgen, Experimenten und Fachdiskussionen erwartet.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, bzw. http://www.lnf2012.at/.

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