21.02.2012 | 13:30

Attraktivierung von Schloss Hof wird fortgesetzt

Bohuslav: Kulturgüter sind touristische Impulsgeber

Etwa 120.000 Gäste können pro Jahr auf Schloss Hof in Engelhartstetten begrüßt werden, weitere 50.000 besuchen den Oster- bzw. Weihnachtsmarkt. Zur Attraktivierung dieses Schlosses laufen vor Ort seit dem Jahr 2004 Adaptierungsarbeiten. Mit der Revitalisierung des Bäckenhofs wird jetzt das östlichste Gebäude attraktiviert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Räumlichkeiten sollen als Präsentationsstätte für die Permanentausstellung „Brotkultur in Europa" dienen. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf 2.480.000 Euro, das Land Niederösterreich hat die Unterstützung dieses Projekts aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen.

„Kulturgüter wie Stifte, Schlösser und Burgen geben wichtige Impulse für den niederösterreichischen Tourismus. Dieses Potenzial wird zum Beispiel im Rahmen des Theaterfestes Niederösterreich genutzt, aber auch beim international renommierten Musik-Festival im Schloss Grafenegg. Auch die Schaugärten - vom Stiftsgarten über den Schlosspark, vom Rosengarten bis zum Barockgarten wie in Schloss Hof - machen Niederösterreich zum führenden Gartenland Europas und locken zahlreiche Gäste in unser Bundesland. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze: Allein in Schloss Hof arbeiten 50 Ganzjahres-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und weitere 50 saisonale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Bohuslav dazu.

Im Rahmen der besagten Attraktivierungsmaßnahmen wurden auf Schloss Hof von der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H bisher der Meierhof, das Glashaus, der Barockgarten, der Mittermeierhof sowie das Jägerstöckl revitalisiert. Bei der Attraktivierung des Bäckenhofs geht es nun darum, die Effekte der im Jahr 2013 stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein" nachhaltig zu nutzen. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Bäckenhofs die permanente Ausstellung „Brotkultur in Europa" zu sehen sein. Dafür werden neben der Sanierung des Gebäudes und einer neuen Gartengestaltung unter anderem ein barocker Backofen, Gewürzbeete und ein Keramikatelier errichtet. Auch die Nutzung als Atelier für Künstlerinnen und Künstlern sowie Restauratorinnen und Restauratoren im Sinn von „artists in residence" ist geplant.

Mit dieser abschließenden Bauphase werden die Adaptierungsarbeiten an der gesamten Anlage, die einst nach Entwürfen von Lucas Hildebrandt entstanden ist, vollendet sein. Somit stehen sämtliche Gebäude dieses niederösterreichischen Top-Ausflugsziels der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at.

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