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in Niederösterreich

„Erfolg mit FAIRantwortung“: Niederösterreich spielt in Sachen Nachhaltigkeit bei KMU’’s eine Vorreiterrolle!

Im Rahmen des Projekts „Erfolg mit FAIRantwortung" erstellten 25 großteils kleine und mittlere Unternehmen aus den verschiedensten Branchen ihre CSR-Strategien (Corporate Social Responsibility bzw. Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) sowie jeweils einen individuellen Nachhaltigkeitsbericht. Die Präsentation erfolgte am 6. Oktober 2010 in St. Pölten. Niederösterreich spielt damit in Sachen Nachhaltigkeit bei KMU's eine Vorreiterrolle: Derartige Berichte sind österreichweit und in anderen Ländern Europas nämlich noch Ausnahme statt Regel.


WKNÖ Präsidentin KR Sonja Zwazl, Erste Raabser Walzmühle Mag. Lisa Dyk, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav
(c) (NLK Kaufmann): WKNÖ Präsidentin KR Sonja Zwazl, Erste Raabser Walzmühle Mag. Lisa Dyk, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav

Ziel des im Jänner 2010 gestarteten Projekts war es, Nachhaltigkeit langfristig in niederösterreichischen Unternehmen zu verankern und damit die regionale Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die Herausforderung dabei: Viele Klein- und Mittelbetriebe haben meist wenig Zeit sich intensiver mit dem Thema CSR (Corporate Social Responsibility) zu beschäftigen. CSR ist hier das Instrument für den optimalen Umgang eines Unternehmens mit KundInnen, MitarbeiterInnen, LieferantInnen und Umwelt. Umso erfreulicher daher, dass in den vergangenen zehn Monaten in einer einzigen Region gleich 25 Nachhaltigkeitsberichte entstanden sind. 23 davon stammen von klassischen KMU´s. Niederösterreich überflügelt damit alle übrigen Bundesländer, erscheinen doch sonst österreichweit insgesamt nur ca. zehn Berichte von KMU's pro Jahr.

Dass diese Initiative für nachhaltiges Wirtschaften von so vielen heimischen UnternehmerInnnen bereitwillig angenommen wurde, begeistert auch Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Für mich ist der Erfolg dieses Projekts der eindeutige Beweis, dass wir im Rahmen unserer Wirtschaftspolitik die richtigen Weichen gestellt haben. Mit unserer neuen „Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2015", bei der Nachhaltigkeit erstmals als einer von sechs Schwerpunkten verankert wurde, tragen wir dieser Entwicklung voll Rechnung." Aktivitätsfelder wie Ressourcenschonung, Energieeffizienz und sozial verantwortungsvolles Wirtschaften werden dabei vom Land Niederösterreich aktiv aufgegriffen und entsprechende Instrumente entwickelt. „Durch konkrete Maßnahmen im Bereich Förderungen und Finanzierungen sowie breitgefächerte Services wollen wir hier die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Wirtschaft steigern und gesundes Wachstum ermöglichen", so Bohuslav.


Auch die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, KR Sonja Zwazl ist vom Erfolg des Projekts überzeugt: "Niederösterreichs Unternehmerinnen und Unternehmer leben täglich ihre soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Das Projekt "FAIRantwortung in Niederösterreich" rückt diese Leistungen und ihren Wert als  Erfolgsrezept für die Betriebe noch stärker in den Vordergrund.

Denn mit einem "nachhaltigen Auftreten" lassen sich die Produktivität und das Firmenimage besser steigern, Kundinnen und Kunden besser binden. Und die Wertschöpfung bleibt in den Regionen."

Vielversprechend auch die Aussichten der TeilnehmerInnen bei „Erfolg mit FAIRantwortung". Sie haben sich in den letzten zehn Monaten intensiv mit der Einbindung von sozialen und ökologischen Kriterien in ihren Geschäftsalltag beschäftigt, haben Herausforderungen identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.

Die strategischen Vorteile, die die Anwendung von CSR mit sich bringt, erläutert Ein-Personen-Unternehmerin Baumeisterin Sandra Höbarth: „CSR ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen und steigert  seine Zukunftsfähigkeit". Auch Lisa Dyk von der Ersten Raabser Walzmühle M. DYK unterstreicht den positiven Effekt eines detaillierten Nachhaltigkeitsberichtes: „Er ist ein gutes Instrument und motiviert zur Aufarbeitung des Themas CSR in enger Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen".

„Erfolg mit FAIRantwortung - CSR-Strategien und Berichte zur Nachhaltigkeit" wurde unterstützt vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung, dem Lebensministerium, dem Ministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Österreich. Die organisatorische und inhaltliche Abwicklung erfolgt durch die Unternehmensplattform respACT und die FH Campus Wieselburg. Projektpartner ist das Unternehmensnetzwerk WIP (Wirtschaftsantrieb am Punkt).



Die Projektnachlese bzw. die Nachhaltigkeitsberichte der 25 teilnehmenden Betriebe finden Sie unter:
http://www.respact.at/kmunoe





WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Büro Landesrätin Dr. Petra Bohuslav


Mag. Lukas Reutterer E-Mail: lukas.reutterer@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12026, Fax: 02742/9005-16330

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 14

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Letzte Änderung dieser Seite: 08.10.2010