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Klimabündnisregionen

„Klimaschutz geht uns alle an - Klimawandel macht uns alle betroffen". Unter diesem Motto stellte das Land NÖ im Zeitraum von 2001 bis 2010 in jeweils in einer ausgewählten Region, den Klimaschutz ins Zentrum der Gemeindeaktivitäten. Durch bewusstseinsbildende Maßnahmen, aber auch durch eine Vielzahl konkreter Projekte wurde Klimaschutz für die Bevölkerung erlebbar.

Durch die Bündelung von Kompetenzen, Informationen und auch Fördermitteln in einer Region konnten zahlreiche klimarelevante Verbesserungen in den Regionen erzielt werden.






Klimabündnis Wienerwald im Biosphärenpark (2007-2010)




Von Herbst 2007 bis Herbst 2010 war der Biosphärenpark Wienerwald Niederösterreichs Klimabündnis-Region. 32 Gemeinden haben sich mit mehr als 200 klimarelevanten Projekten und 100 Workshops mit rund 1000 TeilnehmerInnen am Klimaschutz aktiv beteiligt.

Mit dem „Klimabündnis Wienerwald" wurden die Gemeinden im Biosphärenpark unterstützt, gemeinsam CO2 zu reduzieren und eine lebenswerte Region mit Zukunft zu schaffen. Neben Beratungsleistungen stellte das Land NÖ EUR 840.000,-  für klimarelevante Projekte zur Verfügung. Zusätzlich erhielten die Gemeinden eine kostenfreie professionelle Umsetzungsbegleitung sowie ein eigens für den Schwerpunkt geschaffenes Fördermanagement.


In Workshops mit BürgerInnenbeteiligung wurden die Klimaschutz-Projekte der Gemeinden geplant. Bewusstseinsbildung für private Haushalte stand stets im Fokus der Aktivitäten. Vernetzungstreffen mit Gemeindeverantwortlichen führten zu einem Austausch zwischen den Gemeinden und der Vorbereitung und Umsetzung der inhaltlichen Themenschwerpunkte Energie, Mobilität und Boden.




Klimabündnisregion Thayaland, Land um Laa, Region Marchfeld (2005-2006)



Umweltbelastungen machen nicht an Landes- oder Staatsgrenzen Halt - genauso wenig sollte es der Umweltschutz tun!


Logo Klimabündnis grenzenlos

Karte Klimabündnis grenzenlos
Abt. RU3

Klimaschutz braucht eine großräumige Vernetzung. Getreu diesem Motto wurde die Klimabündnisregion „Klimabündnis grenzenlos", bestehend aus niederösterreichischen, tschechischen und slowakischen Gemeinden, geschaffen.

63 Gemeinden, zahlreiche Vereine und Organisationen aus den Regionen Regionen Zukunftsraum Thayaland, Mikroregion Slavonicko, Land um Laa, Mikroregion Hrušovansko, Region Marchfeld und Untere Záhorie engagierten sich länderübergreifend für den Klimaschutz.


Projektziele:
  • Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Regionen mit dem Ziel, Umwelt- und Klimaschutz zu forcieren und zu verbessern. Grenzüberschreitende Aktivitäten mit Tschechien und der Slowakei: zweisprachige Regions-Koordinationstreffen, Beiratssitzungen, dreisprachige Homepage, grenzüberschreitende Workshops, Initiierung gemeinsamer grenzüberschreitender Projektideen
  • Entwicklung eines grenzüberschreitenden Regionsbewusstseins sowie Know-how Transfer zwischen Niederösterreich, Tschechien und der Slowakei
  • Verstärkung von bestehenden Strukturen und Aufbau von neuen Gemeinde- und Regionspartnerschaften
  • Motivation der Gemeinden zum Klimabündnisbeitritt und Entwicklung von Klimabündnisstrukturen in Tschechien und der Slowakei
  • Sensibilisierung für Klima- und Umweltschutz auf verschiedenen Ebenen
  • Umsetzungsmaßnahmen zu den Schwerpunkten Energie, Bauen / Althaussanierung / Wohnen, Mobilität / Verkehr, Landwirtschaft / Ernährung / Garten, Abfall / Abwasser, Konsum / Beschaffung / Ökomanagement, Entwicklungspolitik / Projektpartnerschaft

Projektergebnisse:

Im Zukunftsraum Thayaland konnte aufgrund der bestehenden, gut funktionierenden Strukturen als Kleinregion intensiver an inhaltlichen Themen gearbeitet werden. 




Klimabündnisregion Bucklige Welt (2003-2004)




Die Bucklige Welt, im Süden Niederösterreichs gelegen, war in den Jahren 2003-2004 Klimabündnisregion. In den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen haben sich 16 Gemeinden zusammengeschlossen, um als LEADER+ Region und als Klimabündnisregion nachhaltige, ländliche Entwicklung umzusetzen. Die von den Gemeinden der Region entwickelten Strategien und Projekte zur Minderung des CO2- Ausstoßes und zur Etablierung alternativer, erneuerbarer Energieformen konnten viele herzeigbare Erfolge erzielen.

Ziele

  • bestehendes Potenzial bündeln und mit den Klimabündniszielen ein effizientes Gesamtprojekt entwickeln
  • bestehende Strukturen in Richtung Nachhaltigkeit aufwerten
  • Region als ökologische Musterregion vernetzen und als Vorbild und Multiplikator nutzen
  •  Umweltprojekte zu den Schwerpunktthemen Energie, Bauen & Wohnen, Mobilität, Landwirtschaft & Ernährung, Konsum, Beschaffung & Ökomanagement und Entwicklungspolitik

best practice Beispiele aus der Klimabündnisregion Bucklige Welt

In der Klimabündnisregion Bucklige Welt gab es in den Jahren 2003-2004 insgesamt 27 Gemeinde- und Regionalprojekte mit einem Investitionsvolumen in der Höhe von ca. 2,5 Mio Euro. Diese Summen flossen sowohl in Gemeinde- und Schulprojekte sowie in Projekte zur Bewusstseinsbildung auf Regionalebene.

Die Initiative "Dämmen bringt's" löste eine Welle von ökologischen Sanierungen in der Region aus. Das Projekt "Der Landwirt als Energiewirt" führte dazu, dass Landwirte einen Biogasverbund gründeten und Biogasanlagen zur Gewinnung elektrischer Energie einsetzen. Dies war eine wesentliche Grundlage und Voraussetzung für die derzeit laufenden Projekte zur „Energieautarken Region Bucklige Welt". Dieses Ziel soll in zehn Jahren erreicht werden.

Biomasseheizungsanlagen, die wärmetechnische Sanierung öffentlicher Gebäude, die Forcierung von Fahrgemeinschaften und damit der umweltbewussten Mobilität - "Nachhaltig Mobil" - oder auch der Umstieg auf ökologische Reinigung in einigen Gemeinden sind erfolgreiche Projekte, die wesentlich zur erfolgreichen CO2-Reduktionen bei Programmende beigetragen haben.

In Summe wurden durch die Umsetzung oben erwähnter und anderer Maßnahmen pro Jahr 6.670 Tonnen (bzw. 6,6 %) CO2 eingespart. Das entspricht 2,2 Millionen Litern oder 220 Tankwagen mit Heizöl!

Die umgesetzten Maßnahmen der Klimabündnisgemeinden der Buckligen Welt wirkten sich durch die Verwendung erneuerbarer und regionaler Energieträger positiv auf die Regionalwirtschaft und die Umwelt aus.




Klimabündnisregion Bruck/Leitha - Hainburg - Schwechat (2001-2002)




Zwischen 2001 und 2002 war die Region Bruck an der Leitha, Hainburg, Schwechat die erste Klimabündnisregion Niederösterreichs. In diesem Gebiet östlich von Wien leben in 26 Gemeinden mehr als 62.000 EinwohnerInnen. Alle Gemeinden der Klimabündnisregion inklusive Bruck/Leitha, Hainburg und Schwechat beteiligten sich aktiv an der Zielsetzung der Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Bruck/Leitha war die erste Stadt Österreichs, die im Rahmen dieses Programmes das Klimabündnisziel - Reduktion der CO2- Emissionen um 50% - erreichte! Das langfristige Ziel ist die Versorgung der Region mit 100% erneuerbaren Energieträgern. Darüber hinaus konnten auch die Flächen für biologischen Anbau vervielfacht, eine ökologische Mustersiedlung mit 300 Wohneinheiten geplant und das Netzwerkprojekt „PRO NAH" mit 15 Gemeinden gegründet werden.

Die Klimabündnisregion half mit bei der Grundsteinlegung für eine der österreichweit innovativsten Regionen im Bereich erneuerbare Energien und nachhaltiges Wirtschaften, um das enorme Potenzial auch über die zweijährige Programmlaufzeit hinaus zu fördern.


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Klima- und Energiefragen

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft
DI Kunyik Franziska E-Mail: post.ru3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-15295, Fax: 02742/9005-14350

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 16

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Letzte Änderung dieser Seite: 17.07.2013

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