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Biomasse-Förderung in Niederösterreich

Im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014‐2020 sind in Niederösterreich folgende Biomasse-Anlagen förderbar:

  • Errichtung oder Ausbau kleiner Biomasse-Nahwärmeanlagen.
  • Umrüstung bestehender landwirtschaftlichen Biogasanlagen für landwirtschaftliche Substrate weg von einer Futtermittelkonkurrenz. 
  • Kleinanlagen zur Erzeugung flüssiger oder fester Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Pelletier- oder Brikettieranlagen, Pflanzenölpressen). Ausgenommen sind Holz- oder Holznebenprodukte.

Aufgrund der verfügbaren Fördermittel wird der Förderschwerpunkt auf Biomasse-Nahwärmeanlagen gelegt.


EU-kofinanzierte Land- und Forstwirtschaftsförderung im Detail:

Ziel

Stärkung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe durch außerlandwirtschaftliches Zusatzeinkommen aus dem Verkauf von Energiedienstleistungen aus nachwachsenden Rohstoffen (Diversifizierung).


Wer wird gefördert?

Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe bzw. deren Zusammenschlüsse.


Was wird gefördert?

Errichtung oder Ausbau kleiner Biomasse-Nahwärmeanlagen.


Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

  • Betreiber sind Einzellandwirte/innen, Genossenschaften oder Gesellschaften nach bürgerlichem Recht mit 100% Beteiligung (Stimmen und Kapital) von Landwirt/innen.
  • Jede/r beteiligte Landwirt/in bewirtschaftet aktiv 3 ha LN (inklusive Forst).
  • Brennstoff zu 100% aus land‐ und forstwirtschaftlicher Biomasse (keine Sägenebenprodukte zulässig). Der Betreiber hat über die eingesetzten Rohstoffe Aufzeichnungen zu führen.
  • Überwiegender Wärmeverkauf (min. 51%) an Dritte (externe Abnehmer).
  • Maximale Investitionskosten € 250.000,--
  • Maximale Nennleistung der Biomasse‐Anlage 400 kW.
  • Für die beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe ergibt sich ein Diversifizierungseffekt.
  • Für alle Projekte sind die zur Beurteilung nötigen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen vorzulegen.
  • Projektbeginn erst nach Antragseingang bei der Förderstelle!

Förderungsart und -ausmaß

Direkter Zuschuss zu den Investitionen im Ausmaß von bis zu 35 Prozent der anrechenbaren Kosten.


Förderungsabwicklung

Förderungsanträge können laufend bei der zuständigen Einreichstelle - Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Umwelt und Energiewirtschaft, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, post.ru3-ek@noel.gv.at eingebracht werden.
Die einlangenden Förderungsanträge werden zu einem Auswahlverfahren zusammengefasst.

Den genauen Förderungsablauf entnehmen Sie bitte der im Downloadbereich verfügbaren Förderungsanleitung.


Auswahlverfahren

Alle Projekte werden in einem Auswahlverfahren anhand eines bundesweit einheitlichen Bewertungsschemas bewertet und ausgewählt. Nur jene Förderungsanträge, die bis zu einem vorgegebenen Stichtag vollständig bei der Bewilligenden Stelle eingelangt und entscheidungsreif sind, können in das nächste Auswahlverfahren einbezogen werden.

Somit sollen eine effiziente Nutzung der budgetierten Finanzmittel und die Mittelverfügbarkeit bis zum Ende der Förderungsperiode 2014‐2020 gewährleistet werden.

Um für eine Förderung grundsätzlich in Betracht zu kommen, muss eine Mindestpunkteanzahl erreicht werden. Vorhaben, die diese oder mehr Punkte erreichen, werden entsprechend der erreichten Punkteanzahl gereiht und abhängig vom ‐ für die Auswahlrunde festgelegten ‐ Budget für eine Förderung ausgewählt. Vorhaben, die auf Grund der budgetären Situation in der jeweiligen Auswahlrunde nicht zum Zug kommen, können bei gleichbleibenden Bedingungen einmalig in die nächste Auswahlrunde übernommen werden.

Wird das beantragte Vorhaben im Auswahlverfahren positiv ausgewählt, erfolgt die weitere Bearbeitung. Den genauen Förderungsablauf entnehmen Sie bitte der im Downloadbereich verfügbaren Förderungsanleitung.

Die Auswahlverfahren werden blockweise durchgeführt. Alle entscheidungsreifen Anträge (samt Beilagen), welche bis zum Stichtag 30. November 2015 (erster Stichtag für das Auswahlverfahren für die Vorhabensart 6.4.2 in NÖ) vorliegen, werden einem Auswahldurchgang unterzogen.

Die nächsten Stichtage (zweiter und dritter Stichtag) für das Auswahlverfahren sind mit 31. März 2016 und 30. September 2016 festgesetzt.


Unterlagen und Bedingungen

Bitte beachten Sie die im Downloadbereich verfügbare Förderungsanleitung! Darin finden Sie alle nötigen Informationen über Förderungsbedingungen und der vorzulegenden Unterlagen, welche für eine Projektbeurteilung nötig sind!


Einreich-, Bewilligungs- und Förderungsabwicklungsstelle

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Umwelt. und Energiewirtschaft
Landhausplatz 1, Haus14, 3109 St. Pölten

Ing. Josef Fischer BA      02742/9005/14916       
Ing. Franz Patzl                 02742/9005/14787
post.ru3-ek@noel.gv.at

Hinweis:
Bitte halten sie jedenfalls vor Baubeginn Rücksprache mit der zuständigen Förderstelle!


Nicht förderbare Projekte / Umweltförderung des Bundes

Entspricht Ihr Projekt nicht den voran beschriebenen Förderungsbedingungen und ist eine Förderung nicht möglich, so ist eine Antragsstellung im Rahmen der Umweltförderung des Bundes zu prüfen. Entspricht Ihr Projekt diesen Bedingungen, kann hier eine Förderung möglich sein.

Diese Förderschiene wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH im Auftrag des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich abgewickelt. Details finden siehe unter:  http://www.umweltfoerderung.at/kpc/de/home/umweltfrderung/fr_betriebe/energieversorgung/nahwrmeversorgung/

Auch hier ist zu empfehlen vor Projektbeginn jedenfalls Rücksprache mit der Förderstelle zu halten!





Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Klima- und Energiefragen

Amt der NÖ Landesregierung
Abt. Umwelt- und Energiewirtschaft, Sachgebiet Energie und Klima
Ing. Josef Fischer BA, Ing. Franz Patzl E-Mail: post.ru3-ek@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14916 oder -14787, Fax: 02742/9005-14940

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 14

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Letzte Änderung dieser Seite: 02.11.2015

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