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Bild Lebensmittel im Abfall

In Niederösterreich landen täglich allein im Restmüll 90 t essbare Lebensmittel. Das entspricht einem durchschnittlichen Geldwert von € 300,- pro Haushalt und Jahr. Lesen Sie weiter, wie Sie dieses Geld für Schönes einsetzen und gleichzeitig die Umwelt schonen können.

Tipps zum Einkaufen von Lebensmitteln

  • Nachschauen, welche „Schätze" sich noch im Vorrats- und Kühlschrank befinden.

  •  Immer eine Einkaufsliste erstellen.

  •  Niemals hungrig einkaufen gehen.

  •  Kaufen Sie bevorzugt Obst und Gemüse, das bei uns gerade Saison hat. Dieses wird umweltfreundlicher produziert, hat kurze Transportwege und ist oft auch billiger.

  •  Auf einer Pinnwand oder einer Einkaufsliste können auch Familienmitglieder aufschreiben, was aufgebraucht ist.

 

Tipps zum Lagern von Lebensmitteln

  • Der Kühlschrank ist der wichtigste Aufbewahrungsort für frische Lebensmittel:

o   Käse oder fertige Speisen abgedeckt in den obersten Bereich legen.

o    Milchprodukte gehören in den mittleren Bereich.

o    Verderbliche Lebensmittel (Fisch, Fleisch und Wurst) an der kältesten Stelle im
       Kühlschrank lagern - also ganz unten.

o    Obst, Gemüse und Salate halten am längsten im Gemüsefach.

o    Getränke, Eier und Butter kommen in die vorgesehenen Fächer der Kühlschranktür.

o    Karotten und Radieschen nie mit Grünzeug aufbewahren.

 

  •  Orangen, Zitronen, Mangos, Paradeiser, Gurken und Paprika nicht in den Kühlschrank geben.

  • Die richtige Lagerung von Trockenwaren (z.B. Teigwaren, Mehl, Zucker etc.) und konservierten Lebensmitteln (Essiggurkerln, Marmeladen etc.) ist auf deren Verpackung angegeben.

 

Achtung trennen! Paradeiser erzeugen Ethylen-Gas, wodurch anderes Gemüse schneller verdirbt.

Durch Aromastoffe der Äpfel reifen bzw. verderben Bananen rascher. Neben Schimmelkäse beginnt anderer Käse auch zu schimmeln.

Achtung! Sind Lebensmittel von Schimmelpilzen befallen, sollten Sie diese aus gesundheitlichen Gründen nicht essen. Pilzgifte wirken auf Menschen toxisch und werden durch Erhitzen nicht unschädlich!

 

Tipps zum Mindesthaltbarkeitsdatum:

Mindesthaltbarkeitsdatum: Info, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Lagerung auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Das Lebensmittel kann noch längere Zeit unbedenklich genießbar sein.

  •  Prüfen durch Schauen, Riechen, Kosten.

  • Ist ein Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums offensichtlich verdorben, muss das Geschäft den Warenwert, gegen Vorlage des Kassabons, ersetzen.

 

Tipps zu Haltbarmachung

In unseren Breiten müssen wir für erntelose Monate vorsorgen und Lebensmittel entsprechend aufbewahren. Energieintensive Möglichkeiten sind Kühlen und Tiefkühlen. Andere Möglichkeiten sind:

  • Trocknen/Dörren: besonders Obst, Hülsenfrüchte
  • Einwecken: besonders Obst, Gemüse
  • Milchsauer vergären: besonders Gemüse
  • Einkochen: besonders Früchte
  • Einsalzen: besonders Suppengemüse
  • Suren: besonders Fleisch.

 

Hier ein Rezept für milchsaures Gemüse:

Die Herstellung von milchsaurem Gemüse ist das natürlichste Verfahren zur Haltbarmachung von Gemüse. Vitamine und Mineralstoffe bleiben dabei nicht nur weitgehend erhalten, sondern einige wie z.B. das Vitamin B12 entstehen sogar neu.

Zum Einlegen eignen sich u.a. Karotten, Karfiol, Erbsen, kleine Kukuruzkolben, Gurken, Zwiebeln und feste, halbreife Paradeiser - gemischt oder „sortenrein".

Ein paar wichtige Tipps:

Das Gemüse zerkleinert in ein Glas füllen, 4-5 cm für den Gärprozess frei lassen.

Das Salzwasser - 15-25g Salz pro Liter Wasser - aufkochen, auf Handwärme abkühlen und über das Gemüse gießen, ein frisches und unbehandeltes Wein- oder Krautblatt darauflegen.

Ordentlich verschließen (mit Twist-off-Deckel oder Gummiring und Weckglas plus Klammer), an warmem Ort (bei 20-25 Grad) 8-14 Tage stehen lassen.

Die beginnende Gärung zeigt sich durch Aufsteigen von Bläschen bzw. Gluckern.

Nach 8-14 Tagen in einen kühlen Raum mit 0 bis 10 Grad stellen.

In etwa 6 Wochen ist Ihr milchsaures Gemüse reif. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass milchsauer Eingelegtes nachsäuert, in kleinen Gläsern aber weniger als in großen.

Nach der Entnahme des Gemüses übriggebliebener Gärsaft hält sich in Flaschen gefüllt im dunklen Keller und kann zu Salatsaucen verwendet werden.

 

Quellen: http://www.naturkost.de/basics/naturkost/sauer.htm und http://www.rezeptesammlung.net/einkochen_milchsauer_eingelegtes.htm.

 

Ein Rezept für Suppenwürze:

 500g

 Karotten

250 g

Knollensellerie

250 g

Petersilienwurzeln

250 g

Salz

1 Stange

Lauch

 n. B.

Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Selleriegrün

Alles Gemüse fein raspeln, die Kräuter sehr fein hacken und alles mit dem Salz sehr gut vermischen. In Gläser füllen und diese verschließen. Dieses Suppengemüse ist sehr lange haltbar. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren.

Quelle: http://www.chefkoch.de/rezepte/1270791232376540/Suppengemuese.html.

    

Brot ist mehr als ein Grundnahrungsmittel - es versinnbildlicht die gesamte Nahrung, die wir zum Leben brauchen.

Brot wird heutzutage als selbstverständlich hingenommen und leider auch massenhaft weggeworfen. Es folgen einige Ideen, wie Brot in verschiedenster Form verwendet werden kann - ob als Suppe, Haupt- oder Nachspeise - testen Sie selbst!

Grüne Brotsuppe 

Brotsuppe Toskanisch - kalt

Süße Rosinen-Brotsuppe

Süße Brotsuppe à la Fritz

Rote-Rüben Auflauf

Gebackene Brotscheibe herzhaft

Clafoutis oder Scheiterhaufen

Brotpudding

Apfel-Zimt-Kuchen

 

Tipps zur Resteverwertung

Wer kennt das nicht - man kocht nach einem Rezept, und es bleiben einzelne Zutaten übrig. Oder es wird nicht alles aufgegessen. Meist kann man daraus etwas Neues, Gutes zaubern. Anregungen dazu finden sich zum Beispiel unter: http://www.rezeptesammlung.net/ldoe_resteverwertung.htm; http://www.daskochrezept.de/meine-familie-und-ich/resteverwertung-rezepte_909.html; http://www.frag-mutti.de/Resteverwertung-s32/.

 

Weitere Infos zum Thema Lebensmittelabfallvermeidung erhalten Sie bei Ihrem Umweltverband!

http://195.58.166.60/noeav/umweltverbaende/?dok_id=20950&


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Abfallwirtschaft und Ressourcenschonung

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft
Dipl. Ing. Christiane Hannauer E-Mail: post.ru3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14323, Fax: 02742/9005-14350

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 16

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Letzte Änderung dieser Seite: 21.10.2015

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