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Verbindungsbüro Brüssel

Das Bundesland Niederösterreich ist mit einem eigenen Verbindungsbüro (NÖVBB) in Brüssel vertreten, das der Abteilung für Internationale Angelegenheiten untersteht.






Leitbild

Das Niederösterreichische Verbindungsbüro (NÖVBB) steht für Niederösterreich in Europa.

Es wurde von der NÖ Landesregierung kurz vor dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Oktober 1994 in Brüssel errichtet und stellt eine Außenstelle des Amtes der NÖ Landesregierung dar. Das NÖVBB ist somit Verbindungsglied Niederösterreichs zu den Europäischen Institutionen.

Niederösterreich ist eine aktive und selbstbewusste Region, die sich zu Europa bekennt und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen möglichst frühzeitig erkennen und aufgreifen will. Es gilt, diese Herausforderungen und Chancen in und mit den Europäischen Institutionen, aber auch anderen Europäischen Partner-Regionen durchzusetzen. So ist Niederösterreich in den letzten Jahren zu einer der TOP-Regionen Europas geworden.

Niederösterreich ist auch eine Region, die trachtet, seine Identität, Kultur und Eigenständigkeit im großen Europa zu stärken und zu verteidigen. Das Subsidiaritätsprinzip verleiht den Regionen den Schlüssel dazu, aktiv an einem Europa der Regionen mitzuarbeiten.

Es ist Aufgabe des NÖVBB die Wahrnehmung der niederösterreichischen Interessen optimal in Brüssel je nach Dossier alleine oder in Partnerschaft mit möglichst vielen verbündeten Regionen und Partnern voranzutreiben.

Ein Büro in Brüssel bedeutet:

• unmittelbare Nähe zu den Entscheidungsträgern des Europäischen Rechtsetzungsprozesses
• unmittelbare Nähe zu potentiellen Partnern aus anderen Regionen und Ländern
• schnelle und einfach verständliche Information von Brüssel nach NÖ aber auch von NÖ nach Brüssel
• EU-Expertise für Niederösterreich
• Frühwarnsystem für Niederösterreich
• Repräsentanz Niederösterreichs in Brüssel
• Heimat im Zentrum Europas für Niederösterreicher/Innen in Brüssel.

 

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Aufgaben

  • Vertretung von Interessen

Die Wahrnehmung und Vertretung von niederösterreichischen Interessen in den Entscheidungsabläufen der EU sind Hauptaufgabe des NÖVBB. Die Mitarbeiter des NÖVBB konnten sich seit der Bürogründung 1994 eine zuverlässige und tragfähige Gesprächsbasis zu den Akteuren in der Europäischen Kommission und im Europäischen Parlament aufbauen und verfügen durch zahlreiche Netzwerke über potentielle Mitstreiter aus anderen europäischen Regionen, wenn es gilt, gleichartige Interessen zu vertreten. Auf diese Weise konnten etwa bei den Strukturfonds 2014-2020, den Leitlinien über regionale Beihilfen 2014-2020, dem Fonds für ländliche Entwicklung und diversen anderen Rechtsvorschlägen  niederösterreichische Änderungswünsche durchgesetzt werden. 

Bekanntestes Beispiel ist die von Niederösterreich initiierte europaweite regionale Lobbying-Initiative für die Fortsetzung der EU-Regionalförderung von 2014-2020Bereits am 7. Oktober 2010, somit so frühzeitig wie nur möglich um die EU-Institutionen bereits beim Verfassen der Rechtsvorschläge zu überzeugen, übergab LH Dr. Erwin Pröll als Initiator gemeinsam mit den höchsten regionalen politischen Vertretern in Brüssel den obersten EU-Vertretern Kommissions-Präsident Barroso, Europ. Parlaments Vize-Präsident Wieland, Ausschuss der Regionen Präsidentin Bresso und MP Demotte als Belgischer Präsidentschaft ein Forderungspaket, das von 143 der wettbewerbsfähigen Regionen Europas unterzeichnet war. Damit wurde gemeinsam Überzeugungsarbeit geleistet, dass es auch in Zukunft Sinn macht, allen Regionen, nicht nur den ärmeren Regionen, weiterhin die Möglichkeit zu geben, Projekte in der Region finanziell zu unterstützen. Diese in ihrer Größe der Unterstützung der Regionen eu-historisch einzigartige Lobbying-Aktion Niederösterreichs zusammen mit 83% aller wettbewerbsfähigen Regionen Europas stellte eine klare  Willensbekundung der Regionen in der EU dar, um weiterhin nach 2013 in NÖ - aber auch den anderen wettbewerbsfähigen Regionen Europas dar - Projekte entsprechend der Zielvorgaben Europas (EU-2020 Strategie) mittels EU-Mitteln und kofinanziert mit Landesmitteln weiterhin umsetzen zu wollen. . Dieser erste Lobbying- Schritt  wurde am 21. Oktober 2011 in St. Pölten fortgesetzt. Mit nunmehr 11 Interregionalen Organisationen, die somit 208 Regionen und 114 Städte und Kommunen aus insgesamt 21 Mitgliedstaaten zu Verbündeten der "St. Pöltner Erklärung" machten, wurde Überzeugungsarbeit im Interesse Niederösterreichs und damit aller Regionen der EU weitergeführt. Die EU Regionalpolitik erhielt damit auch einen davor noch nie dagewesenen Stellenwert nicht nur als Politik der Solidarität für die ärmeren Regionen, sondern für die fortgeschrittenen Regionen als Politik zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit  und der Beschäftigung in den Regionen.  Die beschlossenen Rechtsvorschläge zur Strukturpolitik haben die Forderungen NÖs und seiner Partner erfüllt. Auch von 2014 bis 2020 wird NÖ Regionalförderungen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung erhalten und durch eigene Kofinanzierung erhöhen können.

Das NÖVBB hat ein Informationsmanagement etabliert, das gewährleistet, dass in der großen Menge von oft auch nur in Fremdsprachen vorhandenen EU-Informationen jene, die für Niederösterreich relevant sind, rasch und verständlich direkt an die zuständigen Stellen im Land Niederösterreich gelangen. Zusätzlich kann sich jedermann, der an EU-Informationen Interessiert ist  auf die Verteilerliste des NÖVBB setzen lassen und EU-Informationen aus Politikbereichen wie Wirtschaft, Forschung, Bildung, Soziales, Gesundheit, Umwelt, Naturschutz, usw. erhalten. Dies erfolgt täglich - rasch und übersichtlich per E-mail.

  • EU Förderungen

Der Tatsache, dass kein Euro an möglichen EU-Förderungen für Niederösterreich in Brüssel liegen bleiben soll, wird seitens des NÖVBB durch Bekanntmachung und Aufbereitung von EU-Förderungsprogrammen für interessierte Bürger und Organisationen entsprochen. Die Informationen werden direkt an interessierte Stellen des Landes NÖ, die Regionalmanagements, die RIZ und natürlich auch an Unternehmen, Vereine und vielen Privatpersonen in NÖ und die eu-foerderungen.at  Webseite übermittelt. Über diese Kontaktpunkte können Förderinformationen einem weiten Kreis von Interessenten in NÖ weitervermittelt werden.

  • EU - Projektpartnersuche

Voraussetzung für eine Förderung eines EU-Projektes ist fast immer, dass Projektpartner aus mehreren EU- Mitgliedsstaaten an dem Projekt beteiligt sind. Das NÖVBB hilft über seine Kontakte zu den anderen Regionalbüros in Brüssel niederösterreichischen Institutionen, Unternehmen oder Privatpersonen bei der Suche nach geeigneten internationalen Projektpartnern. Siehe dazu auch die Informationen unter Dokumente/Downloads

  • Repräsentation und Besuchergruppen

Um den Stellenwert Niederösterreich in Brüssel bekannt zu machen, repräsentiert das NÖVBB das Land NÖ bei Veranstaltungen und organisiert seinerseits Veranstaltungen, die das Land Niederösterreich vor den „europäischen Vorhang" in Brüssel bitten.

Zudem sieht es das NÖVBB als Aufgabe, der interessierten niederösterreichischen Öffentlichkeit Wesen und Funktion der europäischen Union zu vermitteln. Es empfängt deshalb regelmäßig niederösterreichische Besuchergruppen in Brüssel, hilft bei der Organisation eines EU-Fachprogramms mit Besuchen und Gesprächen und steht für Vorträge in NÖ zur Verfügung.

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Team

Mag. Ilse Penders- Stadlmann
Leitung und strategische Ausrichtung des NÖVBB;
Lobbying, Repräsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Kontakte
Tel.: 0032 2 549 06 68
Mail: ilse.penders-stadlmann@noel.gv.at

Mag. (FH) Sandra Steinhauer
Stv. Leitung;
Referentin: EU-Informationsmanagement, EU-Förderungen
Tel.: 0032 2 549 06 64
Mail: sandra.steinhauer@noel.gv.at

Mag. Virginie Ronvaux
Referentin: Übersetzungen, Besuchergruppen, Netzwerke; Ausschuss der Regionen
Tel.: 0032 2 549 06 67
Mail: virginie.ronvaux@noel.gv.at

Mag. Katrin Stichtenoth
Assistentin/Sekretariat
Tel.: 0032 2 549 06 60
Mail: katrin.stichtenoth@noel.gv.at

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Praktika

Als Wesentlich erachtet das NÖVBB, jungen NiederösterreicherInnen Europa und die EU näher zu bringen. Das NÖVBB hat daher einen Pfadfinder - Praktika für Institutionen in Brüssel erstellt und bietet zudem selbst Studierenden die Möglichkeit von Praktika im NÖVBB, um erste wertvolle berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln zu können. Diesbezügliche besteht eine Kooperation mit den Niederösterreichischen Fachhochschulen.

Zudem hat das NÖVBB einen Unterkunftsleitfaden für Brüssel erstellt, der im NÖVBB angefordert werden kann.

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.03.2014

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