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Katastrophenschutz auf Bundesebene

Durch den sicherheitspolitischen Paradigmenwechsel in Europa hat sich auch das Zivilschutzbild in den letzten Jahren in der Praxis stark gewandelt.
Zwischenstaatliche Kriege sind in Westeuropa auf absehbare Zeit auszuschließen.
Dementsprechend hat auch der Schutz vor den Auswirkungen kriegerischer Handlung im Rahmen des Zivilschutzes weitestgehend an Bedeutung verloren.

Zivilschutz ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor natur- und zivilisationsbedingten Gefahren und für die Hilfeleistung in entsprechenden Notlagen.
Zivilschutz ist somit als pluralistisches Katastrophenvorsorge- und Hilfeleistungssystem zu verstehen, das in den Verantwortungsbereich von Bund, Ländern, Bezirken, Gemeinden, Einsatzorganisationen und Bürgern fällt.

Zivilschutz umfasst Aktivitäten zur Bewältigung von Katastrophen und Krisensituationen unterschiedlichster Art.
Er umfasst

  • Maßnahmen des Selbstschutzes,
  • Maßnahmen der alltäglichen Gefahrenabwehr,
  • Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen und technischen Unglücksfällen,
  • ebenso wie Vorsorgen zum Schutz vor möglichen Auswirkungen des internationalen Terrorismus.

Die Umsetzung der Ziele des Zivilschutzes erfolgt im Wesentlichen auf folgenden zwei Ebenen:

  • Katastrophenhilfe der Bundesländer
  • Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM)

Das BM.I koordiniert

Seit Mai 2003 ist das Bundesministerium für Inneres nicht nur für die Koordination in Angelegenheiten des staatlichen
Katastrophenschutzmanagements, des Staatlichen Krisenmanagements und der internationalen Katastrophenhilfe (SKKM) zuständig.

Damit ist erstmals auf Bundesebene die Zuständigkeit für die Koordination bei überregionalen bzw. internationalen Anlassfällen in einer Hand. Das ermöglicht eine bessere und schnellere Reaktion in Krisensituationen.

Aufgabe des SKKM ist es, im Falle länger dauernder und komplexer Krisen- und Katastrophensituationen die rasche Koordination der Bundesbehörden untereinander sowie die Koordination und Zusammenarbeit mit den Ländern sicher zu stellen.
Als zentrale Anlaufstelle nationaler und internationaler Partner wurde die

Bundeswarnzentrale (BWZ) und Einsatzkoordinationscenter (EKC)

beim Bundesministerium für Inneres eingerichtet.


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13352, Fax: 02742/9005-13520

3430 Tulln, Langenlebarner Strasse 106

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 28.01.2010

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