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Ländliche Entwicklung


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Ländliche Entwicklung
in Niederösterreich

Umweltprogramm (ÖPUL)

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Grundsätze und Definition 1
Ziele und Maßnahmen 2
Antrag 3

Grundsätze und Definition

Definition

ÖPUL = Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft.


Kuh
© Abteilung Landwirtschaftsförderung (LF3)

Das Österreichische Programm zur Förderung und Entwicklung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL) ist ein Bestandteil des Programms Ländliche Entwicklung .


Grundsätze

Das ÖPUL ist ein bewährtes Agrarumweltprogramm, das einen integralen, horizontalen Ansatz hat und eine flächendeckende Ökologisierung der österreichischen Landwirtschaft zum Ziel hat. Das Programm liefert einen Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes, liefert einen Beitrag zur Befriedigung der steigenden gesellschaftlichen Nachfrage nach Umweltdienstleistungen und ermutigt die Landwirtinnen und Landwirte, im Dienste der gesamten Gesellschaft Produktionsverfahren einzuführen oder beizubehalten, die mit dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Landschaftsbildes und des ländlichen Lebensraumes, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt vereinbar sind.

Mit dem EU-Beitritt Österreichs wurde das 1. Umweltprogramm ÖPUL 95 wirksam, die weiteren Programme ÖPUL 98 und ÖPUL 2000 waren darauf aufbauend. Teilnehmende landwirtschaftliche Betriebe verpflichten sich, die Fördervoraussetzungen für mindestens 5 Jahre zu erfüllen, Aufzeichnungen zu führen und sich den strengen Kontrollen der Agrarmarkt Austria zu unterwerfen. Eine Missachtung der Vorgaben kann zu einer Kürzung bzw. zum Verlust von Zahlungen führen. Die Finanzierung der Förderungsmaßnahme erfolgt durch die EU, Bund und Länder.

In NÖ nehmen etwa 35.000 Betriebe mit einer Fläche von fast 880.000 ha mit zumindest einer Maßnahme am ÖPUL teil.

Für die Programmplanungsperiode 2007 - 2013 wurde ein neues Programm geschaffen, das Umweltleistungen fördert, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Im Schwerpunkt 2 des neuen Programms nimmt das ÖPUL den finanziellen Hauptteil ein.

Die Förderungsmaßnahme ist im Rahmen des "Mehrfachantrages" über die örtlich zuständige Bezirksbauernkammer zu beantragen und wird über die AMA abgewickelt.




WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.
Ihre Kontaktstelle des Landes für das ÖPUL

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landwirtschaftsförderungen (LF3)


Dipl.-Ing. Veronika Müller-Reinwein E-Mail: post.lf3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13604, Fax: 02742/9005-13535

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

Lageplan, Adressen aller Dienststellen



Letzte Änderung dieser Seite: 21.09.2007