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Förderung ökologischer Agrarinfrastruktur zur Flurentwicklung

(Maßnahmencode 4.4.3)

Förderungsgrundlagen

Im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020 kann die planmäßige Bereitstellung ökologischer Agrarinfrastruktur bei Verfahren der landwirtschaftlichen Bodenreform gefördert werden.

Die Finanzierung erfolgt kofinanziert durch Geldmittel des Landes Niederösterreich, des Bundes und der Europäischen Union.

Einreich-, Abwicklungs- und Bewilligungsstelle für diese Vorhabensart ist die NÖ Agrarbezirksbehörde.


Förderinhalte

Was kann gefördert werden?

•·         Der Erwerb von Grund und Boden für die Errichtung von ökologischer Agrarinfrastruktur (z.B. Hecken, Baumreihen, Rainen, Obstwiesen, Feldgehölzen, Feuchtflächen).

•·         Maßnahmen zum Bau und zur Ausgestaltung der bereitgestellten Grundflächen (z.B. Bepflanzungen, Begrünungen, Heckenverpflanzungen).

 

Wer kann gefördert werden?

•·         Gemeinschaften die im Rahmen von Verfahren der Bodenreform gebildet wurden (insbesondere Zusammenlegungs- und Flurbereinigungsgemeinschaften).

 

Förderungsvoraussetzungen?

•·         Die Kosten für den Grunderwerb sind auf Grundlage der amtlichen Bewertung gemäß §3 Flurverfassungs-Grundsatzgesetz zu ermitteln.

•·         Die geförderten Anlagen müssen ingenieurmäßig geplant und im Bescheid „Plan der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen" mitverankert sein.

 

Art und Ausmaß der Förderung?

Die Förderung besteht in einem Zuschuss zu den beantragten Investitionen im Ausmaß von 90% der anrechenbaren Kosten.


Förderungsabwicklung

Die Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen" sieht für die Vorhabensart „Förderung ökologischer Agrarinfrastruktur zur Flurentwicklung" eine laufende Antragsstellung vor.

Wenn der Antrag die Mindestinhalte aufweist, wird er protokolliert. Das Eingangsdatum gilt dann als jener Zeitpunkt ab dem - bei einer späteren Genehmigung - Kosten anerkannt werden können.

Eingelangte Anträge, die alle Zugangsvoraussetzungen erfüllen, werden einmal jährlich einem Auswahlverfahren unterzogen.

Die NÖ Agrarbezirksbehörde gibt als Stichtag für eine Einbeziehung in das nächste Auswahlverfahren der Vorhabensart „Förderung ökologischer Agrarinfrastruktur zur Flurentwicklung" den 

7. März 2016

bekannt.

Das nächste Auswahlverfahren wird voraussichtlich im 1.Quartal 2017 stattfinden.

Hinweis:

Mit dem Auswahlverfahren soll sichergestellt werden, dass eine bessere und zielgerichtetere Nutzung der budgetierten Finanzmittel und die Mittelverfügbarkeit bis zum Periodenende gewährleistet ist.

Die Bewilligende Stelle prüft die Förderungsanträge in der Reihenfolge ihres Einlangens auf Vollständigkeit und gibt die Möglichkeit der Nachreichung innerhalb einer angemessenen Frist.

In das Auswahlverfahren können jedoch nur jene Förderungsanträge einbezogen werden, die bis zum genannten Stichtag vollständig vorliegen. Alle anderen Förderungsanträge werden nach entsprechender Vervollständigung in das nachfolgende Auswahlverfahren einbezogen. Der anlässlich der Annahme des Förderungsantrages mitgeteilte Zeitpunkt der Kostenanerkennung bleibt aber gewahrt.

Die Vorhaben werden durch ein bundesweit angelegtes eindeutiges, transparentes und objektives Bewertungsschema anhand von Auswahlkriterien mit einem Punktesystem qualitativ und quantitativ beurteilt.

Die Auswahlkriterien, die für das Auswahlverfahren herangezogen werden, sind im Dokument „Auswahlverfahren und Auswahlkriterien für Projektmaßnahmen im Rahmen des österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014 bis 2020"  (www.bmlfuw.gv.at/land/laendl_entwicklung/auswahlkriterien.html) beschrieben.

Alle Projekte, welche die Mindestpunkteanzahl bei den Auswahlkriterien erfüllen, können bei ausreichender Mittelbedeckung zur Förderung ausgewählt werden. Reicht das vorgesehene Budget nicht aus, so werden jene Projekte ausgewählt, welche die meisten Punkte erreichen. Projekte, welche die Mindestpunkteanzahl erreicht haben, aber nicht ausgewählt wurden, können noch einmal beim nächsten Auswahlverfahren teilnehmen.

Mit dem Erhalt des Genehmigungsschreibens gilt der Förderungsvertrag als begründet.

Nach der Bewilligung des Förderantrags und erfolgter Umsetzung (Kennzeichnung und Bereitstellung der Flächen in der Natur; Anlage, Pflege und Gestaltung gemäß GMA-Plan) kann der Förderwerber per Zahlungsantrag die Förderung der Kosten beantragen. Je nach Projektfortschritt kann die Bewilligungsstelle entscheiden, dass die beantragten Kosten auf Teilbeträge aufzuteilen sind. Nach Prüfung des Zahlungsantrags durch die Bewilligungsstelle wird der Förderbetrag von der AMA überwiesen.

Die widmungsgemäße Verwendung der Fördermittel wird durch Kontrollorgane des Landes überprüft.

Stichprobenkontrollen können auch durch Kontrollorgane der AMA, sowie von Bundes- oder EU-Stellen erfolgen.

 

Downloads:

Förderungsantrag 4.4.3

 

Mindestinhalte:    -Kurzbezeichnung (Stichwortartige Beschreibung des Vorhabens oder Kurzbeschreibung)

                               -Name des Förderungswerbers und der vertretungsbefugten Person (Obmann)

                               -Geburtsdatum der vertretungsbefugten Person

                               -Zustelladresse des Förderungswerbers

                               -Unterschrift auf Förderungsantrag und Verpflichtungserklärung

 

Vorhabensdatenblatt zum Förderungsantrag 4.4.3

Zahlungsantrag

Belegaufstellung Investkosten

Vorgaben für die Einreichung von Zahlungsanträgen

Sonderrichtlinie Projektförderung LE 14-20


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes

NÖ Agrarbezirksbehörde Dr. Johannes Wirth E-Mail: post.abbhl@noel.gv.at
Tel: 02952/5401-18245, Fax: 02952/5401-18200

2020 Hollabrunn, Pfarrgasse 24

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Letzte Änderung dieser Seite: 17.02.2016

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