Schloss Schallaburg
"Das Goldene Byzanz & der Orient"
Ausstellung auf der Schallaburg vom 31. März bis 4. November 2012
Das Byzantinische Reich spielte eine bedeutende Rolle für die Entstehung des modernen Europa. Seine Hauptstadt Konstantinopel war für etwa 800 Jahre das bedeutendste kulturelle und wirtschaftliche Zentrum im östlichen Mittelmeerraum. Byzanz wirkte prägend auf seine Nachbarn, nahm aber auch selbst von allen Seiten Anregungen auf. Vom 31. März bis 4. November 2012 erweckt die Schallaburg das goldene Byzanz zu neuem Leben und lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise durch Geschichte und Kultur des Reiches.
Die Ausstellung „Das Goldene Byzanz & der Orient" spannt ihren Bogen von der Neugründung Konstantinopels im Jahr 330 bis zur Eroberung der Stadt durch die Osmanen 1453. Sie vermittelt den Besuchern byzantinische Kunst und Kultur: Architektur, prachtvolles Kunsthandwerk, literarisches Wirken, Religion und Gesellschaft sind hier wichtige Themen. Neben Prachtbauten, Ikonenkunst und Luxusobjekten wird auch die alltägliche Welt der Einwohner des Vielvölkerreiches gezeigt. Die Ausstellung geht speziell auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Reich und seinen Nachbarn ein. In jeweils eigenen Ausstellungsräumen werden die vielschichtigen Kontakte mit den Sasaniden, den Reitervölkern der Awaren und Bulgaren, den Arabern, den anatolischen Seldschuken und den Osmanen vorgestellt. Das Byzantinische Reich bildete eine kulturelle Brücke zwischen Orient und Okzident.
Rückblick 2011
"Venedig - Seemacht, Kunst und Karneval"
Keine andere Stadt hat Handel, Kunst und Kultur in Europa so geprägt. 2011 widmete sich Schloss Schallaburg den vielen Facetten der Lagunenstadt und begab sich damit auf eine spannende Reise vom Mittelalter bis ins Heute.
Von der Seemacht zur Kulturmetropole
Die Ausstellung spannte einen historischen Bogen. Im Zentrum standen einerseits das Schiff und der Handel, andererseits die Kunst sowie das moderne Venedig. Im Mittelalter verhalf der Seehandel Venedig zu Macht und Reichtum. Durch den finanziellen Polster aus den Handelsgeschäften war es möglich in die Kunst zu investieren.
Die Kunst, auch die zeitgenössische Kunst, die mit dem Kunstfestival Biennale und dem Filmfestival von Venedig lebendig gehalten wird, ist die Voraussetzung für den Tourismus, von dem die Stadt heute lebt.
Faszinierender Themenreigen
Die Ausstellung bot einen faszinierenden Themenreigen und widmete sich der Kunst in all ihren Spielarten von der Malerei, Skulptur und Architektur über das Theater, die Oper, die Instrumentalmusik bis zum Film und zur Literatur. Der Karneval und das Thema Liebe wurden angesprochen, genauso wie das venezianische Kolonialreich in der Levante.
Auch zahlreiche Persönlichkeiten sind mit der Geschichte Venedigs verbunden: Die Maler Tizian und Canaletto, der Abenteurer Marco Polo oder der Verführer Casanova sind nur einige davon. Die Ausstellung widmete sich dem venezianischen Glas aus Murano sowie den venezianischen Villen auf dem Festland.
Das Bild Venedigs wäre jedoch unvollständig ohne die Lagune, in der sich die Stadt befindet. Die Schau beschäftigte sich daher auch mit dieser Übergangszone zwischen Wasser und Land. Ohne das Wasser der Lagune wäre Venedig nie entstanden - aber das Zuviel an Wasser scheint langfristig das Überleben dieser faszinierenden Stadt zu gefährden.
Rückblick 2010
Die 60er Beatles, Pille und Revolte!
2010 widmete sich Schloss Schallaburg in einer umfangreichen Ausstellung den legendären Sechziger Jahren: Minirock, Mauerbau und Mondlandung haben diese Epoche genauso geprägt wie der Vietnamkrieg, das Kennedy-Attentat oder die sexuelle Revolution. Kaum ein Jahrzehnt im 20. Jahrhundert war von so vielen Umwälzungen und Veränderungen in Politik, Gesellschaft, Technik und Musik gekennzeichnet.
Rückblick 2009
Napoleon auf Schloss Schallaburg
Die Ausstellung „Napoleon - Feldherr, Kaiser und Genie" vom 16. Mai bis 1. November 2009 widmete sich dem Leben Napoleons, von seiner Jugend als französischer Kadett bis zu seinem Tod auf St. Helena.
Napoleon wurde in der ganzen Breite seiner faszinierenden Persönlichkeit dargestellt. Die Ausstellung zeigte ihn nicht nur als großen General und Politiker, sondern auch als Verwaltungsfachmann und Gesetzesinitiator, als Förderer der Künste sowie als Familienmensch.
Schwerpunkt Österreich
Der Schwerpunkt der Ausstellung beschäftigte sich mit der Beziehung Napoleons zu Österreich, die neben zahlreichen militärischen Konflikten auch eine Phase des Bündnisses umfasste. Dieses Bündnis wurde durch die Heirat mit Marie Louise, der Tochter Kaisers Franz I., besiegelt. 1813 entschied sich Österreich unter der Führung Metternichs für ein Ende des Bündnisses mit Napoleon.
Am Ende der Napoleonischen Kriege wurde Wien der Veranstaltungsort eines großen Friedenskongresses, dem Wiener Kongress.
Die Ausstellung zeigte prunkvolle Leihgaben aus den wichtigsten französischen Sammlungen genauso, wie Objekte aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien und der Eremitage in St. Petersburg.
Schloss Schallaburg
Aktuelle Ausstellung, diverse Veranstaltungen, Informationen
Ausstellungskombiticket: kultur: gut
Informationen über das Ausstellungskombiticket
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Tel: 02754/6317, Fax: 02754/6317-49805
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