Elternorientierte Personalpolitik Veranstaltung "Elternorientiert Führen" 30.3.2012
„Die Gesellschaft ist ständig in Veränderung und junge Menschen - Frauen und Männer - wollen heute beides: Beruf und Familie. Auch Väter wollen sich mehr in der Familie engagieren, wie die Studie Elternorientierte Personalpolitik zeigt. 2/3 der befragten Väter wären bereit in Karenz zu gehen bzw. würden ¾ ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren. Nur 6 % der in der Studie befragten Mitarbeiter tun es, weil sie einen Karriere-Knick oder Unverständnis in der Arbeitswelt befürchten. Deswegen braucht es ein Bündel von elternorientierten Maßnahmen und das Verständnis von Unternehmen für die Bedürfnisse der Eltern", so Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz. „Wir sind sehr stark in einem Denkmuster verankert, wo wir Karenz immer automatisch mit Frauen verbinden. Wenn sich dann ein junger Mann dazu entschließt in Karenz zu gehen, fallen alle aus allen Wolken, weil damit nicht gerechnet wird."
Ein solches Anliegen solle künftig selbstverständlich werden, sagt Schwarz. Die Vereinbarkeitsfrage und die Väterkarenz ist nicht nur eine gesellschaftspolitische Herausforderung, sondern auch ein Managementthema. Männer und Frauen können ihr Potenzial am besten in Ausgewogenheit von Beruf und Familie entfalten. Dies stärkt das Unternehmen. Es ist im Interesse der Wirtschaft, berufstätigen Eltern die Vereinbarkeit zu erleichtern, denn Familien sichern die Arbeitskräfte von morgen. Die Effekte einer gelebten elternorientierten Personalpolitik sind evident: höhere Motivation, Engagement, Arbeitsleistung, Bindung an das Unternehmen.
All dies ist für das Unternehmen bereits heute erfolgsrelevant, in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels sogar unverzichtbar.
Leitfaden Elternorientierte Personalpolitik (pdf, 1534.1 KB)
Projektergebnisse Elternorientierte Personalpolitik (pdf, 1914.5 KB)
Amt der NÖ Landesregierung
Frauenreferat
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