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Sonderkatastrophenschutzplan Hochwasser in Niederösterreich

Förderung für die Erstellung von Hochwasseralarmplänen

2/3 Förderung für Gemeinden

Niederösterreich ist ein wasserreiches Land. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Bäche und Flüsse - nach ausgiebigen Regenfällen - Hochwasser führen können. Um für den Hochwasserfall bestens gerüstet zu sein, unterstützt das Land NÖ die Gemeinden bei der Erstellung von modernen und anwendungsfreundlichen Katastrophenschutzplänen mit einer 2/3 Förderung.

Bereits seit 2009 fördert das Land NÖ die Erstellung derartiger Pläne. 2016 haben Experten des Landes gemeinsam mit dem NÖ Landesfeuerwehrverband die Erfahrungen aus den Hochwasserereignissen der letzten Jahre in einen neuen überarbeiteten Musterplan eingepflegt.

Die Pläne stellen das optimale, organisationsübergreifende Zusammenwirken von Behörden, Einsatzorganisationen, Betreibern von Hochwasserschutzanlagen sowie Kraftwerken und insbesondere mit der betroffenen Bevölkerung bei der Bewältigung eines Hochwassers sicher.

Der neue Musterplan umfasst die notwendigen Meldewege der Behörden und Einsatzorganisationen, sowie die wichtigsten Maßnahmen in Form von übersichtlichen Checklisten, die im Einsatzfall eine einfache Übersicht bieten sowie ein rasches und zielgerichtetes Abhandeln der erforderlichen Schritte ermöglichen.

Der „Sonderkatastrophenschutzplan für den Hochwasserfall" kann je nach örtlichen Gegebenheiten aus folgenden Teilplänen bestehen:

  • Übersichtsplan (Überflutungsflächen HW 30, 100, 300 bzw. Restrisiko, betroffene wichtige Infrastruktur)
  • Übersichtsplan über gefährdete Objekte
  • Pläne für die Dammüberwachung
  • Pläne für den Restrisikofall (Überströmung eines Dammes oder Dammbruch)
  • Evakuierungspläne
  • Pläne für Maßnahmen bei Hangwasser und Verklausungen

Die Unterlagen für den Musterplan bzw. die Förderanträge können bei der zuständigen Fachabteilung - IVW4 Feuerwehr und Zivilschutz - angefordert werden. Um einen unbürokratischen Projektverlauf zu gewährleisten bitten wir Antragsteller persönlich Kontakt mit der Fachabteilung aufzunehmen.

Seit 2009 besteht über den NÖ Wasserwirtschaftsfonds die Möglichkeit die Planerstellungen mit einer 2/3 Förderung zu unterstützen.

Auszug aus der Förderungsrichtlinie des NÖ Wasserwirtschaftsfonds (2016) für den Bereich Siedlungswasserwirtschaft

§ 19 Voraussetzungen für Sonderkatastrophenschutzpläne Hochwasser

(1) Anstelle der Bestimmungen des § 18 gelten für Sonderkatastrophenschutzpläne Hochwasser die Allgemeinen Voraussetzungen dieses Paragraphen.

(2) Förderungsansuchen sind im Wege der zuständigen Fachabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung (Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz) zu stellen.

(3) Die Erstellung der Sonderkatastrophenschutzpläne Hochwasser hat unter Beachtung der einschlägigen Richtlinien der NÖ Landesregierung im Einvernehmen mit der zuständigen Fachabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung (Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz) zu erfolgen.

(4) Die Sonderkatastrophenschutzpläne Hochwasser von Gemeinden innerhalb eines zusammengehörenden Flussabschnittes sind möglichst aufeinander abzustimmen und daher in ein gemeinsames Förderansuchen zusammenzufassen. Bei mehreren Förderungswerbern hat einer davon die administrative Abwicklung zu übernehmen.

(5) Wenn die Mehrheit der Gemeinden innerhalb eines zusammengehörenden Flussabschnittes um Förderung ansucht und sich die übrigen Gemeinden trotz Aufforderung durch die zuständigen Fachabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung (Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz) nicht beteiligen, kann für diese Gemeinden - wenn sie den Sonderkatastrophenplan Hochwasser wesentlich beeinflussen würden -  auch zu einem späteren Zeitpunkt keine Förderung gewährt  werden. Dies gilt sinngemäß auch wenn ein Verband als Förderungswerber auftritt.


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Katastrophenschtuz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02272/9005 - 13352, Fax: 02272/9005 - 13520

3430 Tulln, Langenlebarnerstraße 106

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Letzte Änderung dieser Seite: 27.12.2016

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