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Kläranlagen für Einzelobjekte in Streulage - Förderung


Für die Errichtung von Kläranlagen zur Reinigung der Abwässer aus Objekten in Streulage gibt es Förderungen von Bund und Land. Der Artikel erklärt die Voraussetzungen dafür, die Förderhöhe und wie Sie die Förderung erhalten können.



Zurzeit sind Änderungen der Förderungsrichtlinie des NÖWWF  im Gange, sodass die unten angeführten Textpassagen (Fördervoraussetzungen, Bestimmungen, Förderhöhen etc.) und Downloaddateien nur mehr teilweise informativen Charakter haben. Sobald die neue Richtlinie des NÖ WWF in Kraft tritt, werden komplett überarbeitete Artikelversionen auf der Homepage zur Verfügung gestellt.



Welche Fördervorraussetzung gilt?

Grundsätzlich gilt die Förderung für Kläranlagen für Einzelobjekte in Streulage, auch Pauschal-Kleinabwasserbeseitigungsanlage (PKAB) genannt, nur für Objekte außerhalb von geschlossenen Siedlungsgebieten. (siehe Entsorgungskonzept der Gemeinde z.B. Abwasserplan; dieser liegt bei der Gemeinde auf).

Ist für die Abwasserentsorgung eines Objektes der Anschluss an die Gemeindekanalisation vorgesehen bzw. dieses in einem geschlossenen Siedlungsgebiet, so gelten die Förderungsbestimmungen für öffentliche Kläranlagen sowie Kanalisationen. (siehe weiterführende Links).


Welche Förderungsbestimmungen sind einzuhalten?

  1. Es muss sich um eine Abwasserbeseitigungsanlage für bis zu vier Objekte außerhalb eines geschlossenen Siedlungsgebietes handeln und für die der Anschluss an eine öffentliche Anlage ökologisch und volkswirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Landwirtschaftliche Nebengebäude sind in die Summe der zu entsorgenden Objekte nicht einzubeziehen. Ab 5 Objekten ist eine Förderung als öffentliche Anlage möglich.
  2. Für das zu entsorgende Objekt muss eine rechtskräftige Baubewilligung vor dem 1. Jänner 2015 vorliegen.
  3. Baubeginn: Mit den Bauarbeiten darf erst nach Einreichung der vollständigen Projektsunterlagen bei der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft (Eingangsdatum der vollständigen Förderungsansuchen (siehe Downloads)) begonnen werden.

Detailierte Informationen siehe Merkblatt PKAB (unter Downloads)


Wie hoch ist die Förderung?


Bei Abwasserbeseitigungsanlagen bis einschließlich 50 EW (PKAB)
Investitionskostenzuschuss bis zu 4 Objekte (Förderung des Bundes, sofern das Land die gleiche Förderhöhe gewährt!) 

 FörderausmaßAnlagenteil 
1.400,- Euro für Abwasserreinigungsanlagen bis 4 EW
 150,- Eurozusätzlich für jeden weiteren Einwohnerwert (EW)
  

Allgemein gilt: Die Summe der von Bund und Land gewährten Förderungsmittel darf nicht höher sein als der Betrag der durch Firmenrechnungen (exkl. USt.) nachgewiesen wird.


Bei Abwasserbeseitigungsanlagen über 50 EW (KABA)
Investitionskostenzuschuss bis zu 4 Objekte vom Land  

 Förderausmaß Anlagenteil
 *neu Eurofür Abwasserreinigungsanlagen (EW)
 *neu Eurozusätzlich für jeden weiteren Einwohnerwert (EW)
*neu Euro pro förderfähigem Laufmeter Kanal

Die Förderung beträgt mindestens 30% der förderbaren Investitionskosten.

Zusätzlich gibt es einen Investitionskostenzuschuss vom Bund in gleicher Höhe, maximal aber 30 % der Investitionskosten.

Allgemein gilt: Die Summe der von Bund und Land gewährten Förderungsmittel darf nicht höher sein als der Betrag der durch Firmenrechnungen (exkl. USt.) nachgewiesen wird.

Hinweis: Derzeit werden Änderungen der Landesförderungsrichtlinie diskutiert. Das Ausmaß der Förderung für die errichtete Anlage errechnet sich nach den zum Zeitpunkt der Zusicherung gültigen Richtlinien.


Wie bekommen Sie die Förderung?

  1. Sie stellen ein formloses Ansuchen an die Abteilung Siedlungswasserwirtschaft (ein Muster können Sie unter Downloads herunterladen)
  2. Ein Vertreter der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft beurteilt bei einer örtlichen Erhebung die Förderfähigkeit (Niederschrift).
  3. Sie reichen ein wasserrechtliches Einreichprojekt laut Niederschrift bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft um wasserrechtliche Bewilligung ein. Bei Projektsänderungen (zusätzliche Einwohner und oder Laufmeter) ist bezüglich der Förderfähigkeit Rücksprache mit der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft zu halten.
  4. Sie stellen die Förderungsansuchen (Bund und Land) mit den erforderlichen Unterlagen an die zuständige Regionalstelle der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft.
  5. Die Abteilung Siedlungswasserwirtschaft bestätigt schriftlich die vollständigen Eingänge der Förderungsansuchen und die grundsätzliche Förderfähigkeit.
  6. Die Anlage wird errichtet und die ordnungsgemäße Ausführung wird durch die örtliche Bauaufsicht (z.B.: Zivilingenieur, Baumeister, Technisches Büro) bestätigt.
  7. Nach Fertigstellung der Anlage sind die Unterlagen für die wasserrechtliche Überprüfung an die zuständige Bezirkshauptmannschaft vorzulegen.
  8. Nach Vorlage der positiven wasserrechtlichen Überprüfung legen Sie die Abrechnungsunterlagen vor.
  9. Ein Vertreter der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft führt die Kollaudierung der Anlage durch. Dabei werden die förderfähigen Kosten für die errichteten Anlagen festgestellt.
  10. Nach Genehmigung in der Kuratoriumssitzung des NÖ Wasserwirtschaftsfonds (NÖWWF) erfolgt die Zusicherung und Auszahlung der Landesförderung.
  11. Nach Genehmigung in der Kommissionssitzung des Bundes erfolgt die Förderungsverständigung und Auszahlung der Bundesförderung.

Was muss das Förderungsansuchen enthalten?

1. Formulare:

  • Förderungsansuchen nach UFG 1993 (Bund) in der geltenden Fassung - 1-fach im Original (zum Herunterladen auf der Internetseite der Kommunalkredit unter /Umweltförderungen/Bundesförderungen/kommunale Siedlungswasserwirtschaft - siehe weiterführende Links)
  • Förderungsansuchen an den NÖ Wasserwirtschaftsfonds (siehe Downloads)

2. Projekt

Das Projekt ist von einer fachkundigen Person (z.B.: Zivilingenieur, Baumeister, Technisches Büro) entsprechend den Technischen Richtlinien für Siedlungswasserwirtschaft (zum Herunterladen auf der Internetseite der Kommunalkredit - siehe weiterführende Links) mit folgendem Inhalt zu erstellen:

  • Technischer Bericht
  • Lageplan mit Kanallängen und Durchmesser
  • Objektspläne für Kläranlage

3. wasserrechtliche Bewilligung

4. Bestätigungen der Gemeinde

  • siehe Gemeindebestätigung PKAB (unter Downloads)

5. Vollmacht bei mehreren Förderwerbern

Für die weitere Förderungsabwicklung ist von den Liegenschaftseigentümern nur eine Person als Förderwerber bekannt zu geben.

  • siehe Muster für Vollmacht (unter Downloads)

Welche Unterlagen brauchen sie für die Abrechnung?

  • Zuzählungsantrag mit Rechnungszusammenstellung an den NÖ Wasserwirtschaftsfonds
  • Bestandspläne
  • Originalrechnungen mit Zahlungsbelegen
  • Wasserrechtliche Überprüfung 
  • Wartungsvertrag



Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Siedlungswasserwirtschaft
E-Mail: post.wa4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14421, Fax: 02742/9005-16770

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 7a

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


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Letzte Änderung dieser Seite: 30.11.2015

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