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Kommende Veranstaltungen







30.11.2016-17.3.2017



Vermessen...? Grenzen und Gerechtigkeit
200 Jahre Franziszeischer Kataster

1817 begann Kaiser Franz I. ein ambitioniertes Unternehmen: Im Franziszeischen Kataster wurden erstmals jedes Haus und jedes Grundstück der Monarchie vermessen, verzeichnet und in seinen Grenzen dargestellt - eine neue Basis für eine gerechte Besteuerung. Die großformatigen Pläne von Niederösterreich liegen als „Urmappe" im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien, die erste, zeitgleich her gestellte „Urkopie" liegt im NÖ Landesarchiv in St. Pölten und ist online abrufbar (www.noela.findbuch.net)

200 Jahre später widmet sich die Jubiläumsausstellung Themen, die damals wie heute für das Vermessen der Welt relevant sind. In Plänen werden Grenzen eingezeichnet: diese vermeintlich fixen Trennlinien sind in der Wirklichkeit veränderlich - sie können gewahrt, verschoben oder aufgelöst werden. „Gerechtigkeit" muss immer wieder neu definiert werden. Sie steht als fragiles Ideal hinter allen Bemühungen um Ausgleich von Interessen und Güterverteilung.

Zum historischen Abriss zeigt die Ausstellung des NÖ Landesarchivs künstlerische Bearbeitungen der Archivalien von Marcus Hufnagl und Renate Stockreiter.
Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen stellt den einzigen erhaltenen originalen Messtisch dieser Vermessung Österreichs als Leihgabe zur Verfügung.

Künstlerische Gestaltung:
Mag. Renate Stockreiter, Mag. Marcus Hufnagl

Wissenschaftliche Betreuung (NÖ Landesarchiv):
Mag. Elisabeth Loinig MAS, Dr. Waltraud Winkelbauer

Idee: Elisabeth Loinig, Renate Stockreiter


Franziszeischer Kataster
NÖLB

Eröffnung der Ausstellung

Vermessen...? Grenzen und Gerechtigkeit
200 Jahre Franziszeischer Kataster

Mittwoch, 30. November 2016, 17.00 Uhr

Lesebereich der NÖ Landesbibliothek
Kulturbezirk 3, 3109 St. Pölten

Begrüßung: Archivdirektor Dr. Willibald Rosner,
Abteilungsleiter NÖ Landesarchiv und NÖ Landesbibliothek

Grußworte: DI Rupert Kugler, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen,
Leiter Gruppe Eich- und Vermessungsämter

Wissenschaftliche Einführung: Mag. Elisabeth Loinig MAS
Künstlerische Einführung: Renate Stockreiter, Marcus Hufnagl

Feierliche Eröffnung:
Abgeordnete zum Landtag von Niederösterreich Doris Schmidl
in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Führung durch die Ausstellung - im Anschluss bitten wir zum Imbiss.

Musik: Trioncello - Matthias Lackenberger, Taner Türker

Mehr Informationen unter http://www.aufhebenswert.at/ 

Anmeldung: post.k2veranstaltungen@noel.gv.atauf www.aufhebenswert.at oder unter
                       Tel.: 02742/9005-12835





31.01.2017



Feueralarm! Archäologische Spurensuche zum brandgefährlichen Alltag der Kupferzeit am Kleinen Anzingerberg

Begrüßung

wHR Mag. Dr. Willibald Rosner
Direktor des NÖ Landesarchivs
Generalsekretär des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich

Vortrag

Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb
Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien

Dienstag, 31. Jänner 2017, 18:00 Uhr
Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek
Kulturbezirk 3, 3109 St. Pölten

Im Anschluss wird zum Imbiss geladen

Anmeldung: post.k2veranstaltungen@noel.gv.at, auf http://www.aufhebenswert.at/ oder unter 02742/9005-12835


Grabung am Kleinen Anzingerberg
Grabung am Kleinen Anzingerberg

Der Brand eines Hauses bedeutete für seine Bewohnerinnen und Bewohner immer eine Katastrophe - selbstverständlich auch in der Kupferzeit um 3.000 v. Chr.! Denn meistens brannte dann nicht nur ein Haus, sondern gleich die gesamte Siedlung ab. Das komplette Hab und Gut wurde verbrannt, zerstört oder beschädigt und durch das einstürzende Haus verschüttet. Dadurch gerieten die Brandreste in Vergessenheit...Doch nun gelingt es Archäologinnen und Archäologen der Universität Wien - quasi wie in einer Momentaufnahme - die wenigen Stunden vor der Brandkatastrophe zu rekonstruieren. Sie ermitteln den Lebensalltag und die Gewohnheiten der damaligen Siedlerinnen und Siedler - zumeist Bauern und Handwerker. Wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich ernährt? Welche Aktivitäten und Arbeiten verrichteten sie? Die Archäologin Alexandra Krenn-Leeb gibt Einblick in eine spannende Epoche, beantwortet Ihre Fragen und lässt die 5.000 Jahre alten Artefakte zu Ihnen „sprechen"!


Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb

Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb

Archäologin und Prähistorikerin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien (Forschungs- und Lehrbereiche: Neolithikum, Kupferzeit und Bronzezeit; Vize-studienprogrammleiterin). Forschungsgrabung am Kleinen Anzingerberg in Meidling/Unterwölbling in Niederösterreich seit 1999. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Humanökologie der Kupferzeit / Identität, Mobilität und Tradition bronzezeitlicher Populationen / Deponierungen im Kontext Raum und Ritual.



Einladung "Feueralarm" (PDF-Datei, 2134kb)

Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
NÖ Landesbibliothek, Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: post.k2bibliothek@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12848, Fax: 02742/9005-13860

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus Kulturbezirk 3

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.01.2017

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