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Förderungswerber, Förderungsobjekt und Förderungsvoraussetzungen




Wer kann um Förderung ansuchen?

Ansuchen um Förderung von Wohnungsbau können eingebracht werden von: 

  1. Österreichischen Staatsbürgern, denen auch EWR Bürger und Konventionsflüchtlinge gleichgestellt sind, zur Errichtung von:
    • Wohnungen (Ordinationen für Humanmediziner und Räumlichkeiten für therapeutische Behandlungen) zur Übertragung in das Eigentum (Wohnungseigentum)
  2. Gemeinden zur Errichtung von
    • Wohnungen (Ordinationen für Humanmediziner und Räumlichkeiten für therapeutische Behandlungen) zur Übertragung in das Eigentum (Wohnungseigentum) sowie zur Überlassung in Miete
    • Wohnheimen
  3. Gemeinnützigen Bauvereinigungen mit dem Sitz im Inland zur Errichtung von
    • Wohnungen (Ordinationen für Humanmediziner und Räumlichkeiten für therapeutische Behandlungen) zur Übertragung in das Eigentum (Wohnungseigentum) sowie zur Überlassung in Miete
    • Wohnheimen
  4. Anderen als den genannten juristischen Personen mit dem Sitz im Inland oder einem anderen EWR Mitgliedstaat zur Errichtung von
    • Wohnungen (Ordinationen für Humanmediziner und Räumlichkeiten für therapeutische Behandlungen) zur Übertragung in das Eigentum (Wohnungseigentum) sowie  zur Überlassung an ihre Dienstnehmer in Miete
  5. Anderen juristischen Personen, die gemeinnützigen (sozialen, karitativen) Zwecken dienen zur Errichtung von Wohnheimen.

Eine Förderung kann nur dem Liegenschaftseigentümer, Wohnungseigentümer oder Bauberechtigten zuerkannt werden.




Welches Objekt kann gefördert werden?

Im Wohnungsbau wird die Errichtung von Wohnungen in Mehrfamilienwohnhäusern sowie von Wohnheimen gefördert.

Eine Wohnung ist eine Einheit, die aus Wohn-, Aufenthalts- und Nebenräumen, zumindest jedoch aus einem Wohnraum samt Nebenraum besteht und die baubehördlich als Wohnung bewilligt ist.

Ein Wohnheim ist ein Gebäude, das baubehördlich als solches bewilligt ist und zumindest zum Teil zur Unterbringung von:

  • behinderten, betreuungsbedürftigen (betreutes Wohnen) oder sozial bedürftigen Menschen dient oder
  • zum Zwecke der Aus- und Weiterbildung, Berufsausübung, Erholung oder Altersversorgung bewohnt wird.



Voraussetzungen allgemein

Bauvorhaben haben zur Voraussetzung, dass sie durch den Gestaltungsbeirat beurteilt wurden oder ein Architektur- und Planungsauswahlverfahren durchgeführt wurde. Erforderliche Schritte hierfür...

Eine Objektförderung ist an das Erreichen einer Mindestkennzahl (Energiekennzahl) gebunden.

Der Einbau von innovativen klimarelevanten Systemen stellt eine Förderungsvoraussetzung dar.

 Innovative klimarelevante Systeme sind:

  • Systeme auf Basis erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung möglichst hoher Effizienzstandards; Heizungssysteme auf Basis emissionsarmer, biogener Brennstoffe sind nach technischer Möglichkeit oder wirtschaftlicher Zumutbarkeit mit Solaranlagen zu kombinieren.
  • elektrisch betriebene Heizungswärmepumpensysteme mit einer Jahresarbeitszahl mit dem Zielwert 4, wobei nach technischer Möglichkeit oder wirtschaftlicher Zumutbarkeit eine Kombination mit Solaranlagen zu erfolgen hat. 
  • Fernwärme aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen im Sinne der Richtlinie 2004/8/EG über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Kopplung im Energiebinnenmarkt, ABl. Nr. L 52 vom 21.02.2004 S. 50, und sonstige Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt.
  • Fernwärme mit einem Anteil erneuerbarer Energie von zumindest 80 %.
  • Erdgas-Brennwert-Anlagen in Kombination mit thermischen Solaranlagen, soweit keine Fernwärmeanschlussmöglichkeit gegeben ist oder aus Gründen der Luftreinhaltung oder aufgrund mangelnder Zulieferungs- oder Lagerungsmöglichkeiten der Einsatz biogener Brennstoffe nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Der Anteil der solaren Erträge soll dabei optimiert werden. Sollte lagebedingt die Errichtung von thermischen Solaranlagen nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar sein, so kann von dieser Kombination Abstand genommen werden.

Der Förderungswerber ist verpflichtet, während der ersten 5 Jahre ab Besiedelung Aufzeichnungen über den Energieverbrauch (Energiebuchhaltung) zu führen. Diese sind den Organen des Landes oder vom Land bestimmten Stellen auf Anforderung zu übermitteln.

 

Hier finden Sie die Rechtsgrundlagen für den Wohnungsbau.



Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für den Wohnungsbau

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnungsförderung
E-Mail: post.f2auskunft@noel.gv.at
Tel: 02742/22133, Fax: 02742/9005-15395

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 7a

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 06.07.2016

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